Neckarradweg von Rottenburg bis Bad CannstattStand: 24.04.2010 Kurzbeschreibung Neckarradweg Etappe 2: (Seitenanfang)
Kulturell kann diese zweite Etappe des Neckartal-Radweges schon am Anfang mit den Städten Rottenburg und Tübingen zwei Glanzlichter aufweisen. Der Radweg führt zunächst im recht breiten Tal zwischen dem Schönbuch und den Ausläufern der Schwäbischen Alb. Streckenlänge: 94,5 km |
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Karte: ![]() (wir empfehlen die Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg mit Radwanderwegen; TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
(Seitenanfang) 000,0 km Rottenburg |
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Zeichenerklärung, Legende: -> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort (Seitenanfang) Entfernungen: -> Hirschau: 6,5 km, <- Rottenburg: 0,0 km, Rottenburg besitzt eine lange Geschichte. Bereits im 8.-3. Jh. v. Chr. bestand dort eine frühkeltische Siedlung im Bereich des "Lindele".
Im 13. Jahrhundert wurde in der "Sindelfinger Chronik" die Erbauung der "neuen Stadt" Rottenburg erwähnt. 1330 gründete Graf Rudolf von Hohenberg bei der St. Morizkirche ein Chorherrenstift.
Heute besitzt Rottenburg noch einen Teil seiner Ummauerung und sehr schöne alte Häuser.
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Wenn Sie den Radweg verloren haben, ist es etwas mühselig
ihn wiederzufinden. Auf der linken Seite sehen Sie die aus der Dichtung bekannte
Wurmlinger Kapelle. |
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Abzweigung zum Ammertal oder zur Wurmlinger Kapelle möglich - > Ammertal Vom Marktplatz aus ist der Radweg nach Wurmlingen gut beschildert. Parallel zur L372 erreicht er Wurmlingen.
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Neckartal-Radweg: Die Straße im rechten Teil des Industriegebiets ist als Sackgasse ausgewiesen, sie endet in einem Wirtschaftsweg. Hier bitte Vorsicht: Am Ende eines Wäldchens stößt von links ein Weg von Wurmlingen auf die Route, geradeaus führt der richtige Neckartal-Radweg. Nach rechts geht eine Alternative über Kiebingen, Bühl,
Kilchberg und Weilheim auf der rechten Neckarseite weiter.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Tübingen: 6,5 km, <- Rottenburg: 6,5 km, -> |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Lustnau: 3,5 km, <- Hirschau: 6,5 km, Eine traumhafte Innenstadt und ein quirliges Leben erwartet
Sie in Tübingen.
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Entlang der Uferpromenade radeln Sie an der Jugendherberge
vorbei, passieren das Stauwehr, bleiben dann direkt auf dem Neckardamm
und umfahren so den Österberg. Alternative: Ein zweiter Weg führt aus der historischen Innenstadt auf der Nordseite des Österberges der Ammer entlang und mündet beim Neckar auf den vorher beschriebenen Weg. Panoramen beim Schloss:
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kirchentellinsfurt: 5,0 km, <- Tübingen: 3,5 km, Nach der Zusammenführung beider Radweg-Alternativen bleibt der Neckarradweg zunächst auf der linken Seite.
Bei der Mündung der Ammer in den Neckar umfahren Sie das Mündungsgebiet über eine Brücke und radeln dann wieder nach rechts in das Industriegebiet von Lustnau.
Einen reichlichen Kilometer nach der Brücke mündet der Radweg auf die Straße von Kusterdingen (K6903) und erreicht das im Tal gelegene Industriegebiet von Kirchentellinsfurt. Fahren Sie an der Tankstelle vorbei bis zur Kreuzung. Hier überqueren Sie auf dem Zebrastreifen die Straße. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Pliezhausen: 6,5 km, <- Lustnau: 5,0 km, Die Ortsmitte von Kirchentellinsfurt liegt auf dem Berg. Falls Sie das historische Zentrum besichtigen wollen, radeln Sie auf der K6910 in Serpentinen den Berg hinauf. Die Strecke ist nicht sonderlich steil, sie zieht sich aber fast über einen Kilometer.
Alternative: Nach der Schlossbesichtigung radeln Sie zurück zur Straße. Ab hier bleibt sie nahezu eben und der Radweg verlässt nach links die rechts abzweigende K6910. Nach einem kleinen Wäldchen führt der Weg leicht
abwärts.
Originalroute:
Heute steht hier ein Holzmodell in halber Originalgröße und einige Fragmente der Funde. Durch die Unterführung kreuzen Sie die B27 und radeln dann direkt auf den Baggersee zu.
Der Radweg zweigt nun nach links ab und folgt dem See und der parallel verlaufenden B27. Bald unterqueren Sie die hoch über Ihnen liegende filigrane Brücke der B464. Auf der rechten Seite passieren Sie nun eine Fabrikhalle. Kurz darauf zweigt nach rechts eine Straße mit Brücke nach Altenburg ab. Auf der rechten Seite des Neckars überragt die Kirche von Oferdingen die Uferbewachsung.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mittelstadt: 3,5 km, <- Kirchentellinsfurt: 6,5 km, Der Radweg passiert die Schleusenanlage und unterquert dann die Neckarbrücke. Hier können Sie nach Pliezhausen abzweigen. Der Radweg beschreibt jetzt einen 90°-Kehre und verläuft weiter im Tal.
Auf einer "Blaue Brücke" erreichen Sie nun das rechte Ufer des Neckars und berühren bald wieder das Ufer des Flusses. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Neckartenzlingen: 4,5 km, <- Pliezhausen: 3,5 km, Mittelstadt liegt auf einem Hügel. Wer möchte kann die schönen Fachwerkhäuser erkunden, muss aber auf dem Gehweg steil bergauf in die Ortsmitte radeln.
Die "normale" Fahrt führt nur ca. 50 Meter bergauf und zweigt dann scharf nach links auf den Gehweg zur Brücke über den Neckar ab. Auf der linken Neckarseite radeln Sie dann zwischen B297 und Neckar auf "Altenriet" zu. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Neckartailfingen: 4,5 km, <- Mittelstadt: 4,5 km, Sehenswert: Neckarburg, Mühle, Zehntscheuer. Kirche Neckartenzlingen war schon in der Römerzeit besiedelt. Die Alemannen eroberten das Gebiet im 5. Jahrhundert.
Der Neckartal-Radweg - in Originalstreckenführung - geht entlang der B297 bis zum Kreisverkerh.
Er durchquert den Ort an der historischen Kirche vorbei und steigt leicht an bis zu einer Schule. Nach der Unterführung unter der B312 beginnt die herrliche Natur- und Freizeitanlage "Aileswasen".
Der Radweg führt zwischen den Seen durch und mündet nach den Parkplätzen am Rande von Neckartailfingen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Neckarhausen: 4,5 km, <- Neckartenzlingen: 4,5 km, Sehenswert: Basilika, Fachwerkhäuser in der Ortsmitte Eine aus der Ferne unscheinbare romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert bietet hier einen wohltuenden Kontrast zu der seitherigen Natur- und Hügeltour.
Laut den Annalen wurde die Bauweise als Basilika von den Hirsauer Mönchen gefördert. Der Radweg verlässt Neckartailfingen auf einem Radweg entlang der Straße und umfährt ein Siedlungsgebiet.
Auf Naturwegen führt der Radweg weiter bis zu einem Reithof und zweigt dann nach rechts ab. Direkt am Neckar radeln Sie von hier ab in Richtung Nürtingen. Auf der Ihnen abgewandten Neckarseite liegt Neckarhausen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Nürtingen: 4,5 km, <- Neckartailfingen: 4,5 km,
Der Radweg führt von hier aus sehr idyllisch in einer
Pappelallee direkt am Neckar weiter. Über den Uferweg erreichen Sie die Innenstadt von Nürtingen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Oberboihingen : 5,0 km, <- Neckarhausen: 4,5 km,
Gönnen Sie sich den Weg zur hochgelegenen Kirche. Die
gesamte historische Altstadt liegt etwas erhaben auf einem kleinen
Bergkegel über dem Neckar.
Heute sind in der Innenstadt zahlreiche schöne Winkel
zu besichtigen.
Der Radweg überquert den Neckar und führt auf der
linken Flussseite nach Zizishausen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Wendlingen: 2,0 km, <- Nürtingen: 5,0 km,
(Eine Alternative folgt der linken Neckarseite entlang der Bahnlinie)
Wieder gibt es zwei Alternativen: |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Köngen: 2,0 km, <- Oberboihingen: 2,0 km, Freuen Sie sich schon auf das nahegelegene Naturschutzgebiet.
Der Radweg führt durch das Naturschutzgebiet durch und begleitet dann die B313. Ein nur gewalzter Alternativradweg bleibt am Neckar und führt bis zur Abzweigung nach Wernau direkt am Fluss entlang |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Wernau: 5,0 km, <- Wendlingen: 2,0 km, Die alte Römerstadt Köngen umradeln Sie normalerweise, falls Sie Interesse für die Ausgrabungen und Funde haben, erreichen Sie die Stadt durch mehrere ausgeschilderte Abzweigungen. Sehenswert ist auch die Kirche der Stadt Köngen, die auf einem Hügel liegt.
Nun führt der Radweg wieder über die Schickart erbaute Brücke wieder auf die linke Seite und führt in Richtung B313. Entlang der Schnellstraße und dem rechts davon gelegenen Naturschutzgebiet radeln Sie bis zum Badezentrum Wernau. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Plochingen: 4,5 km, <- Köngen: 5,0 km, Der Radweg folgt der L1250 in Richtung Plochingen und kreuzt
den Kreisverkehr. Dahinter beginnt das 1997 angelegte Gartenschaugelände Plochingens.
Märchenhaft glänzt das Hundertwasserhaus schon aus der Ferne: Goldkuppeln zieren den modernen Stadtkern. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Altbach: 3,5 km, <- Wernau: 4,5 km,
Das älteste, erhaltene Gebäude ist die Ottilienkapelle aus dem Jahre 1328.
Der Radweg begleitet die L1192 durch die Innenstadt. Vorbei an Neubausiedlungen radeln Sie in dichter Bebauung weiter nach Altbach. |
| über dem Neckar
-> |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Esslingen: 7,5 km, <- Plochingen: 3,5 km, Das Äußere des Ortes wird ganz beherrscht von den
hohen Kaminen der Kraftwerke.
Der Radweg führt in Altbach nach links in den Neckarpark. Durch eine schöne, restaurierte Parklandschaft radeln Sie unter der Kulisse der gewaltigen Schornsteine - abseits des Verkehrs - auf einer Halbinsel weiter. Eine Radlerbrücke bringt Sie auf die rechte Uferseite des Neckars. Falls Sie den Teilortschildern gefolgt sind, passieren Sie den Ortsteil Zell und radeln dann über Oberesslingen in Esslingen ein.
Direkt am Ufer radeln Sie an Oberesslingen vorbei und erreichen die mittelalterliche Stadt Esslingen. Richtig städtisch wird der Radweg in Esslingen: Erst folgen Sie den normalen ausgewiesenen Radwegen längs der Straßen, dann zweigt die ausgeschilderte Tour zum Neckar ab und folgt ihm bis zur Pliensaubrücke. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mettingen: 5,5 km, <- Altbach: 7,5 km, Esslingen liegt herrlich zwischen Weinbergen. Typisch für
uns Schwaben findet man hier kleine Einzelparzellen, weil das
Erbrecht "halt jedem Bua ebbes gibt".
Oberhalb Esslingens finden Sie die alte Burg. Anders als der Name sagt, war die "Burg" keine Wohnstätte sondern Teil der Stadtbefestigung. Die Mauern und der prächtige "Dicke Turm" sind noch gut erhalten.
In der Stadt gibt es zahlreiche schöne Gassen mit renovierten,
gepflegten mittelalterlichen Häusern. Auch bei den Kirchen bietet Esslingen Superlativen: Aus dem
8. Jahrhundert stammt die romanische St. Dionys - Kirche, die
ursprünglich als Basilika erbaut und später hochgotisch
umgebaut wurde. Sehenswert sind auch die Kirchenfenster.
Das Münster St. Paul entstammt dem 13. Jahrhundert und war eine Kirche des Bettelordens. Seine Schlichtheit spiegelt sich auch noch heute in der architektonischen Einfachheit wieder. In Esslingen finden Sie eine Stadt die Rottenburg, Tübingen und Nürtingen an Sehenswürdigkeiten ebenbürtig ist.
Der Radweg führt auf der Uferstraße rechts des Neckars weiter. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Obertürkheim: 2,0 km, <- Esslingen: 5,5 km,
Nach der Beschilderung landen Sie nach der Brücke auf einem Radweg längs der Bahn. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Untertürkheim: 2,5 km, <- Mettingen: 2,0 km, Wenn Sie geduldig der Beschilderung folgen, passieren Sie das Inselbad und landen schließlich beim Mercedes-Benz-Museum. Auf den Bergen rechts des Neckars sieht man förmlich den guten Wein wachsen. Obwohl Sie im Tal mitten in Industriegebieten radeln, beginnen hundert Meter weiter die fruchtbaren Südhanglagen der Weinbauern. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bad Cannstatt: 5,5 km, <- Obertürkheim: 2,5 km, Der Neckartalradweg wird auf der linken Neckarseite ausgewiesen und beschildert. Falls Sie den Weg versäumen, bleiben Sie einfach rechts. Die Landeshauptstadt Stuttgart liegt nicht unmittelbar am Neckar. Gut zwei Kilometer entfernt bietet sie Einiges zu sehen. |
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(Seitenanfang) Falls Sie der offiziellen Route auf der linken Seite folgten, überqueren Sie die König-Karlsbrücke und erreichen so Bad Cannstatt.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bad Cannstatt: 0,0 km, <- Untertürkheim: 5,5 km, Als selbstständigster und ältester Stadtteil Stuttgarts hat sich Bad Cannstatt sein Eigenleben bewahrt.
Bereits die Römer wussten um die strategisch günstige
Lage der Stadt. Hier kreuzten in der Römerzeit zwei wichtige
Militärstraßen. Erst im 19. Jahrhundert erhielt Bad Cannstatt das Salucci-Schloss. Weit berühmter wurde Bad Cannstatt durch seine Heilwasser. Über 22 Millionen Liter bestes Mineralwasser fließen täglich aus der Quelle. Diese Wassermenge macht die Cannstatter Mineralquelle zur zweitgrößten Europas.
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