Ein Weg über die Alpen: Radweg Via Claudia Augusta

Via Claudia Augusta

Etappe 4: Von Glurns bis Bozen

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Stand: 31.12.2011
 

Kurzbeschreibung:


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Radweg Via Claudia Augusta: Die 4. Etappe der "Via Claudia Augusta" führt von Glurns - oder falls mit der Bahn angereist von Mals - steil bergab durch das Etschtal.
Alternativ kann von Mals der Etschradweg gefahren werden, der meist dieselbe Routenführung benutzt.
Das schmale, steile Tal ist eingerahmt von hohen Bergen der Ötztaler Alpen und der Ortlergruppe.
Durch penibel angelegte Obstplantagen radeln Sie in traumhafter Kulisse hinunter bis Kastellbell. Am beeindruckensten ist dies während der Apfelblüte.
Von hier aus folgt der Radweg der Trassenführung der neuen Vinschgaubahn.
Der neue Radweg folgt jetzt der Etsch bis kurz vor Algund und führt dort auf einer neu erbauten, verkehrsfreien Trasse in sieben Kehren hinunter bis in die Stadtmitte von Algund.
Die wunderschöne Stadt Meran steht nun vor der Türe. Allerdings müssen Sie einige Kilometer längs des Flusses Passer ins Zentrum radeln.
Über den Ort Lana und Andrian führt der Radweg nun am rechten Rand des Etschtales weiter bis Bozen, das etwas zurück am Fluss Eisack liegt.
Der Großteil der Radetappe folgt der Streckenführung des Etschtalradwegs.

Tipp: Wer sich die schwierigen Bergetappen sparen möchte, einen Gepäckservice oder Rückholservice wünscht, wir bei www.bikeshuttle.at fündig.

Ausgangspunkt: Glurns oder Mals
Ziel:
Bozen
Streckenlänge: etwa 74,0 km
Höhenmeter: 288 m

 

Bikeline Radtourenbuch, Via Claudia Augusta

Auf den Spuren der Via Claudia Augusta

Bikeline Etschradweg

Veranstalter Österreich
Veranstalter Italien
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Literatur:

Bikeline Radtourenbuch, Via Claudia Augusta

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Karte:


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Karte Via Claudia Augusta, Etappe 4: Mals - Bozen 

 

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

Orte am Weg:


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Entfernungsliste (Für die Fahrradtasche)

000,0 km Mals
002,0 km Glurns
005,0 km Schluderns
012,0 km Prad
020,5 km Laas
026,5 km Schlanders
035,0 km Latsch
039,0 km Kastelbell
043,0 km Tschars
048,5 km Naturns
052,0 km Plaus
056,0 km Partins
060,5 km Algund
064,0 km Meran
072,5 km Lana
083,5 km Mals
087,5 km Andrian
101,0 km Bozen

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

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Zimmer auf der Tour

Mals
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Entfernungen: -> Glurns: 2,0 km, <- Mals: 0,0 km,
-> O Etappenziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 101,0 km

Mals ist Endstation der "Vinschgauer Eisenbahn", die von Bozen nach Mals führt. Viele Bozener und auch zahlreiche Touristen nutzen diese Möglichkeit, um die Bergauffahrt gemütlich mit der Bahn zu fahren, aber die Bergabfahrt mit dem Fahrrad zu genießen.
Aus diesem Grund ist am Wochenende die Etappe Mals bis Bozen stärker befahren.

Mals hat eine schöne und interessante romanische Kirchtürme. Am bekanntesten ist die St. Benediktkirche aus dem 8. Jahrhundert.
Sehenswert sind auch die karolingischen Fresken, die zu den ältesten im deutschen Sprachraum gehören.

St. Benediktkirche in Mals St. Benediktkirche in Mals (Bild laden)

Zur Weiterfahrt folgen Sie der Beschilderung Glurns. Der Radweg führt auf einer wenig befahrenen Straße steil bergab nach Glurns.



Glurns
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Entfernungen: -> Schluderns: 3,0 km, <- Mals: 2,0 km,
-> O Etappenziel: 99,0 km, O<- Startpunkt: 2,0 km

Glurns ist laut Prospekt die kleinste Stadt Südtirols.
Noch wie im Mittelalter ist sie vollkommen ummauert und hat auch innen seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt.

Glurns an der Etsch Glurns an der Etsch (Bild laden)

Mehrere stabile Stadttürme verbinden die begehbare Mauer. Die schönen Straßenzüge mit einzigartigen Häusern vereinigen sich alle am Stadtplatz.
Seine Wehrhaftigkeit erhielt Glurns bereits im 13. Jahrhundert. Die Stadt wurde als Bollwerk gegen die Fürstbischöfe von Chur befestigt und hat ihre Wehrhaftigkeit bis heute bewahrt.

Straßenzug in Glurns Straßenzug in Glurns (Bild laden)

Die Innenstadt hat ein wunderbares Flair und man sitzt gerne auf eine Bank und genießt das südliche Flair.

Der Radweg folgt nun der Etsch. Nach einem guten Kilometer können Sie nach Schluderns abzweigen.
Der beschilderte Radweg umgeht Schluderns.



Schluderns
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Entfernungen: -> Prad: 7,0 km, <- Glurns: 3,0 km,
-> O Etappenziel: 96,0 km, O<- Startpunkt: 5,0 km

Sehenswert iist die Churburg, die als eine der bedeutensten und schönsten Renaissance-Residenzen gilt.



Prad
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Entfernungen: -> Laas: 8,5 km, <- Schluderns: 7,0 km,
-> O Etappenziel: 89,0 km, O<- Startpunkt: 12,0 km

Die Burgruine Lichtenberg, eine Feste der Grafen von Tirol gegen den Bischof von Chur, liegt oberhalb des Ortes am Berghang. Typisch ist der überhöhte Palas und das Rondell der Burganlage.



Laas
(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schlanders: 6,0 km, <- Prad: 8,5 km,
-> O Etappenziel: 80,5 km, O<- Startpunkt: 20,5 km

Laas zählt mit seinen Marmorbrüchen, die weit oberhalb des Ortes liegen, zu den bekanntesten Marmororten. "Weißes Gold" wird der rein weiße Marmor genannt.
Aus diesem Stein entstand im 12. Jahrhundert die Apsis der Kirche, die erst in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts wieder in den Originalzustand rückgebaut wurde.

Romanische Apsis der Pfarrkirche Romanische Apsis der Pfarrkirche (Bild laden)



Schlanders
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Entfernungen: -> Latsch: 8,5 km, <- Laas: 6,0 km,
-> O Etappenziel: 74,5 km, O<- Startpunkt: 26,5 km

Die Schlandersburg Die Schlandersburg (Bild laden)



Latsch
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Entfernungen: -> Kastelbell: 4,0 km, <- Schlanders: 8,5 km,
-> O Etappenziel: 66,0 km, O<- Startpunkt: 35,0 km

Bei der Einfahrt nach Latsch passieren Sie nach dem Einkaufscenter eine auffällige schlossähnliche Villa, die auch schon bessere Zeiten sah.

Barock am Ortseingang Barock am Ortseingang (Bild laden)

Im Ort selbst steht die uralte "Burg Latsch" die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Sehenswert sind auch die Kirchen und das ehemalige Kloster, das einen prächtigen gotischen Altar beherbergt..

Burg Latsch Burg Latsch (Bild laden)

Die Weiterfahrt von Latsch aus folgt zunächst der Durchfahrtsstraße und zweigt am Ortsende auf die Parkbucht auf der rechten Straßenseite aus.
Von hier aus führt ein asphaltierter Wirtschaftsweg in die Obstplantagen.

Durch Obstplantagen Durch Obstplantagen (Bild laden)

Erst fahren Sie mal rechts und mal links, dann geht es mit herrlicher Bergsicht zügig bergab. Die Berge rechts und links des Tales überragen zum Teil die 3000 Meter Grenze.

Bald sehen Sie auf der linken Etschseite die markante Burg "Schloss Kastellbell". Die Anlage stammt aus dem Jahre 1238.

Schloss Kastellbell Schloss Kastellbell (Bild laden)

In der Anlage finden Sie eine Dauerausstellung über die Via Claudia und deren Geschichte. Die Anlage ist zwischenzeitlich Staatseigentum und kann auch besichtigt werden.

Direkt am Radweg, also rechts der Etsch, beginnen nun die typischen Vinschgauer Häuser von Kastellbell.



Kastelbell
(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Tschars: 4,0 km, <- Latsch: 4,0 km,
-> O Etappenziel: 62,0 km, O<- Startpunkt: 39,0 km

Steil bergab geht es an der Kirche hinunter zum Dorfplatz.

Kirche in Kastellbell Kirche in Kastellbell (Bild laden)

Nach einer weitern Gefällstrecke erreichen Sie den kleinen Ort Spinedo.
Hier zweigt der Radweg nach links ab und folgt dann der neuen Bahnstrecke der Vinschgauer Bahn.

Nun bleibt das Gefälle konstant und ist der Steigfähigkeit der Eisenbahn angepasst.

Auf der linken Seite, jenseits von Bahnlinie und Etsch liegt der Ort Tschars mit seiner auffälligen Kirche am Berghang.



Schars
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Entfernungen: -> Naturns: 5,5 km, <- Kastelbell: 4,0 km,
-> O Etappenziel: 58,0 km, O<- Startpunkt: 43,0 km

Tschars liegt auf einem Hügel.

Tschars liegt am Berghang Tschars liegt am Berghang (Bild laden)

Weiter oben am Eingang ins Schnalstal liegt das Schloss Juval.
Hier residiert seit 1983 Reinhold Messner.

Schloss Juval Schloss Juval (Bild laden)

Der Fahrradweg bleibt weiter neben der Bahnlinie.
Beim Ort Staben wird momentan gebaut. Bitte aufpassen, sonst radeln Sie auf der falschen Seite der Etsch weiter und kommen auf einen Weg, der abrupt endet.

Der Radweg bleibt eigentlich rechts der Etsch. Falls Sie durch die geänderte Verkehrsführung auf der linken Seite der Etsch fahren, hilft nur, der Bundesstraße bis Tschirland zu folgen und dort dem Radweg "Meran" zu folgen, dann erreichen Sie bei Staben den neuen Radweg längs der linken Seite der Etsch.

Radweg bei Staben Radweg bei Staben (Bild laden)



Naturns
(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Plaus: 3,5 km, <- Tschars: 5,5 km,
-> O Etappenziel: 52,5 km, O<- Startpunkt: 48,5 km

Bald erreichen Sie Naturns. Hier fehlt allerdings die Beschilderung zum Schloss Dornsberg, das am Fuße der Berge auf der rechten Etschseite liegt.
Dafür ist der neue Radweg längs der linken Seite der Etsch wirklich sehr gut ausgebaut. Er führt - ganz frisch asphaltiert - bis nach Plaus.

Neu ausgebauter Radweg Neu ausgebauter Radweg (Bild laden)

Beschildert ist der Radweg mit "Etschtalradweg", das Via Claudia Schild findet man nur sehr selten.

Oberhalb von Plaus liegen die markanten Berge der Texelgruppe.



Plaus
(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Partschins: 4,0 km, <- Naturns: 3,5 km,
-> O Etappenziel: 49,0 km, O<- Startpunkt: 52,0 km

Blick auf Partins Blick auf Partschins (Bild laden)

Plaus liegt rechts der Etsch, der Radweg bleibt aber neuerdings links des Flusses und führt direkt dem Flussbett entlang auf das Stauwerk Partschins zu.

Staustufe Partins Staustufe Partschins (Bild laden)



Partins
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Entfernungen: -> Algund: 4,5 km, <- Plaus: 4,0 km,
-> O Etappenziel: 45,0 km, O<- Startpunkt: 56,0 km

In Partschins wird die Etsch angestaut. Hinter dem Stauwerk stürzt ein großer Teil des Wassers in einem 100 m hohen Wasserfall steil ins Tal hinab.
Der Partschinser Wasserfall gehört zu den schönsten Fällen Südtirols.

Der Radweg folgt nun einer neuen Streckenführung. Sie führt in toller Aussichtslage steil bergab in sieben Kehren bis nach Algund hinab.
Von hier aus bietet sich eine gigantische Sicht über das ganze Tal.

Blick auf das Tal bei Algund Blick auf das Tal (Bild laden)

Schöne Häuser am Weg mit herrlichen Gärten führen dazu, dass man des öfteren anhält.



Algund
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Entfernungen: -> Meran: 3,5 km, <- Partschins: 4,5 km,
-> O Etappenziel: 40,5 km, O<- Startpunkt: 60,5 km

Algund besitzt neben geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, wie die alten Menhire, auch moderne Kulturdenkmäler. Die Pfarrkirche St. Peter gehört zu den schönsten und modernsten Kirchen der Gegend. Professor Gutweniger hat sie in den Jahren1966 bis 1961 mit großer Symbolik und modernem Äußeren geschaffen.

Ruine am oberen Ortsende Ruine am oberen Ortsende (Bild laden)

Algund erreichen Sie am oberen Ende des Ortes an einem Kreisverkehr. Hier geht es rechts ab und zumindest momentan gleich wieder rechts weiter an der Ruine Burg Vorst vorbei.
Bald erreichen Sie den Radweg längs der Etsch. Hier überquert eine historische Holzbrücke den reissenden Fluss.

Der Fahrradweg folgt nun der Etsch, bis auf der linken Seite ein Steinpark aus Menhiren rund um einen See erscheint.
Gleich danach zweigt der Radweg nach links in eine Unterführung ein.

Nun geht es gut beschildert mit "Meran" in die Stadtmitte von Meran.



Meran
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Entfernungen: -> Lana: 8,5 km, <- Algund: 3,5 km,
-> O Etappenziel: 37,0 km, O<- Startpunkt: 64,0 km

Meran ist eine historische Stadt mit sehr viel modernem Umfeld. Historisch war Meran zuerst ein bedeutendes römisches Militärlager "Castrum Maiense". Es war wegen seiner Lage an der Handelsstraße Via Claudia ein wichtiger Verkehrknotenpunkt.
Auch die Tiroler Grafen erkannten im 12. Jahrhundert diese strategische Bedeutung und bauten hier ihre Hauptburg und später ihre Residenz.

Kirche zm Hl. Nikolaus Kirche zum Hl. Nikolaus (Bild laden)

Im 15. Jahrhundert überflügelte Bozen und das fernere Innsbruck die Stadt und sie wurde unwichtig. Das 19. Jahrhundert brachte mit einem wahren "Kurboom" die Jahr wieder auf einen Höhenpunkt.
Aus dieser Zeit stammen die zahlreichen Villen und die schönen Bürgerhäuser im Zentrum.

Anfahrt: Von der Etsch her folgen Sie dem Radweg Stadtmitte und erreichen bald das Theater. Hier folgen Sie der Hauptstraße noch wenige Meter und zweigen dann in die Laubengasse ein.

Die quirlige Laubengasse Die quirlige Laubengasse (Bild laden)

Am besten folgen Sie dieser vielbelebten historischen Gasse zu Fuß hinauf bis zur Nikolauskirche, die auf einem kleinen Platz wie ein Kleinod steht. Die engen Gassen mit mehrstöckigen historischen Häuser geben der Stadtmitte ein einigartiges Flair.
Drei ehemalige Stadttore sind noch erhalten. Auf dem Rückweg können Sie noch die ehemalige landesfürstliche Burg besichtigen.

Landesfürstliche Burg Landesfürstliche Burg (Bild laden)

Normale Weiterfahrt:
Die Beschilderung versagt hier vollkommen! Niemand fühlte sich seither zuständig und der here Gedanke an den Radweg "Via Claudia" ist hier völlig vergessen.
Ein bekannter Radführer schlägt vor: Die Fahrt aus Meran heraus sollte eigentlich - so wie gekommen - zurück zur Etsch folgen. Dann geht es auf der Straße (allerdings unbeschildert) weiter nach Marling.
Teils auf der Straße und Wirtschaftswegen geht es dann wieder unbeschildert weiter nach Lana.

Alternative:
Die Stadt Meran hat sich entschlossen auf der linken Etschseite einen Radweg nach Bozen (auch so beschildert) zu bauen.

Landesfürstliche Burg Neuer Radweg nach Bozen (Bild laden)

Er führt sehr schön angelegt zweispurig am Stadtrand hinaus über Untermais nach Sinich.
Hier verliert sich dann aber der Neuausbau und der Radweg wird auf der Straße nach Burgstall weitergeführt.
Wir empfehlen hier auf dem Gehweg neben der neuen Straße über die Etsch nach Lana zu fahren. Dort treffen Sie dann am Kreisverkehr die "normale" Rouute wieder.

Blick talaufwärts Blick talaufwärts (Bild laden)



Lana
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Entfernungen: -> Nals: 11,0 km, <- Meran: 8,5 km,
-> O Etappenziel: 28,5 km, O<- Startpunkt: 72,5 km

In Lana radeln Sie hinauf zum zentralen Kreisverkehr und folgen zunächst der Beschilderung "Burgstall". Bei der zweiten Kreuzung zweigen Sie an der Linkskurve nach rechts ab.

Kapuzinerkloster, hier gehts weiter Kapuzinerkloster, hier gehts weiter (Bild laden)

Hier steht rechts ein Kapuzinerkloster. Dieser Straße folgen Sie nun unbeirrt in Richtung "Nieder Lana".
Falls Sie sich mehr richtig fühlen fragen Sie nach der "Weinbergstraße", die kennt jeder.

In diesem Abschnitt sind generell keine Fernradwege beschildert. Leider!

Sie bleiben aber auf dieser wenig befahrenen Landstraße und radeln durch leichte Bebauung weiter durch "Brandis" hindurch.

Der Radweg verlässt dann bebautes Gebiet und folgt nun auf 8 Kilometern regelmäßig bepflanzten Äpfel- und Birnenplantagen.
Es ist schon Wahnsinn, mit welchem Fleiß die hiesigen Bauern jedes fruchtbare Fleckchen des Talbodens zum Anbau von Obst kultivieren.

Falls Sie hier Entfernungsangaben finden, dann ignorieren Sie bitte die Zahlen. Der Ort stimmt immer, die Entfernung fast nie. Vielleicht sind es aber auch die vielen Möglichkeiten auf kleinen Wirtschaftswegen von Ort zu Ort zu kommen, die falsche Angaben entstehen lassen.



Mals
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Entfernungen: -> Andrian: 4,0 km, <- Lana: 11,0 km,
-> O Etappenziel: 17,5 km, O<- Startpunkt: 83,5 km

Der Weg nach Andrian nähert sich nach einem mit Rosen geschmückten Bildstöckchen dem Wald und führt nun im Schatten leicht bergauf an Weinbergen vorbei nach Andrian.

Sitzbank mit Rosen Sitzbank mit Rosen (Bild laden)



Andrian
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Entfernungen: -> Bozen: 13,5 km, <- Nals: 4,0 km,
-> O Etappenziel: 13,5 km, O<- Startpunkt: 87,5 km

In Andrian befindet sich die älteste Kellerei Tirols. In der stattlichen, historischen Weinkellerei kann man sogar probieren!

Älteste Kellerei Tirols Älteste Kellerei Tirols (Bild laden)

Zur Weiterfahrt folgen Sie der Straße ins Tal in Richtung Autobahn. In einer herrlichen Bergabfahrt geht es nun hinunter ins Tal.
Kurz vor der Autobahn halten Sie sich nach rechts und folgen der Straße etwa einen Kilometer.
In einer angedeuteten leichten Rechtskurve zweigt nach links ein asphaltierter Weg in die Plantagen ab.
Falls Sie in versäumen, können Sie vor der Brücke nach Unterrain ebenfalls nach links abzweigen und erreichen wieder diesen Asphaltweg durch die Plantagen.

Leicht kurvig fahren Sie nun zwischen niedrig gewachsenen Äpfel- und Birnbäumen durch schön gepflegte Anlagen.

Burg Sigmundskron Burg Sigmundskron (Bild laden)

Burg Sigmundskron leitet Sie nun in die richtige Richtung und Sie fahren nun am Damm der Autobahn entlang weiter bis zum Rand des kleinen Ortes Frangart.

Hier führt der Radweg auf eine Brücke und hier ist tatsächlich wieder ein Radweg nach Bozen beschildert.

Über eine Stahlbrücke überquert er die Etsch und folgt wirklich sehr romantisch dem linken Ufer der Etsch.
Abrupt, aber gut beschildert zweigt nach links der Weg nach Bozen entlang des Flusses "Eisack" ab.

Gut vier Kilometer radeln Sie nun am mit Rosensträuchern geschmückten Radweg in Richtung Bozen. Die Beschilderung ist wirklich sehr gut und die Über- und Unterquerung von kreuzenden Hauptstraßen ist elegant gelöst.



Bozen
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Entfernungen: -> Bozen: 0,0 km, <- Andrian: 13,5,0 km,
-> O Etappenziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 101,0 km

Die Römer gründeten an den Hängen von Eisack und Etsch die Siedlung "Pons Drusi". Das Zentrum lag bei der heutigen Kathedrale.

Straßenzug in Bozen Straßenzug in Bozen (Bild laden)

Die Franken und Bajuwaren übernahmen die römische Siedlungsstätte und erbauten im Bereich der heutigen Laubengasse ein mittelalterliches Zentrum.
Unter den Grafen von Tirol entstad im 13. Jahrhundert eine ummauerte Stadt.
Bozen hat heute eine sehr schöne historische Innenstadt, in der sich verschiedene Baustile vereinen.

Enge Gassen Enge Gassen (Bild laden)

Falls Sie Schaffhausen am Rhein kennen, werden Sie Ähnlichkeiten bei den Bürgerhäusern entdecken.

Waltherplatz Bozen Waltherplatz (Bild laden)

Sehenswert ist auch der gotische Dom.

Der Dom von Innen Der Dom von Innen (Bild laden)








Anschlusstour


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Etappe 5: Von Bozen nach Trient

Etappe 3: Von Landeck bis Glurns

Etschtalradweg: Von Mals nach Bozen

Überblick Via Claudia Augusta

Weitere Radwege in den Alpen


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