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Kinzigtalradweg: Von der Freudenstadt bis Offenburg

Kinzigtal

[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]
Stand: 05.02.2012

Herrliche Radtour durch das Kinzigtal mit sehenswerten Orten

Kurzbeschreibung:



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Kinzigtalradweg über Loßburg NEUE AUSSCHILDERUNG: Landschaftlich einmalige Fahrradtour durch das enge Kinzigtal.
Die neue Ausschilderung beginnt in Freudenstadt und führt zunächst durch den Wald. Bitte Getränke mitnehmen, es gibt zwischen Freudenstadt und Alpirsbach nur in Loßburg Einkehrmöglichkeiten.

Sie starten in Freudenstadt und radeln erst 2,5 Kilometer bergauf auf den Bergrücken "Kienberg".
Dann folgen Sie einem neu ausgebauten Radweg durch eine wunderschöne Waldlandschaft nach Loßburg.
Danach führt der Kinzigradweg über 12 km im Wald weiter, überwindet talabwärts aber immer wieder nicht unerhebliche Querhügel bis nach Alpirsbach.
Sehenswert ist dort die historische Altstadt und die bekannte romanische Klosterkirche.
Von dort folgt der Fahrradweg dem Fluss über Wolfach nach Hausach.
Nach Haslach öffnet sich das Kinzigtal und führt in das historisch interessante Gengenbach.
Schließlich ist Offenburg das Ziel in der Rheinebene.
Die Weiterfahrt ist auf dem Rheinradweg nach Basel oder in Richtung Karlsruhe möglich.

Die S-Bahn von Offenburg (oder vielen Orten am Weg) zurück nach Freudenstadt ist eine willkommene Rückfahrmöglichkeit, die die Fahrradtour zum Rundkurs machen kann.

Startpunkt: Freudenstadt
Anfahrt:
Mit PKW oder Bahn oder mit dem Rad durchs Murgtal oder Nagoldtal
Streckenlänge
: 91,5 km
Fahrzeit: 6 - 7 Stunden,
Höhenmeter: 480 m bergauf, über 900 m bergab

 

Karte:


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Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Karte: F 503 Offenburg ISBN 3890215963
Karte: F 504 Freudenstadt ISBN 3890215971


TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Orte am Weg:


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Freudenstadt
Loßburg
Alpirsbach
Schenkenzell
Schiltach
Halbmeil
Wolfach
Hausach
Haslach
Steinach
Biberach
Gengenbach
Ohlsbach
Ortenberg
Offenburg

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter

 

 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Freudenstadt


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Entfernungen: -> Loßburg: 9,5 km, <- Freudenstadt: 0,0 km,
->O Ziel: 91,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Zwischen hohen Schwarzwaldbergen liegt Freudenstadt. Die Stadt wurde von Friedrich I. erst 1599 zur Erzgewinnung im benachbarten Christophtal gegründet. Er holte dazu aus dem Salzburgischen Protestanten, die in ihrem Land unwillkommen waren und ließ sie hier ansiedeln.
Die Stadtplanung übernahm Heinrich Schickard, der nach barockem Vorbild ein vollkommen symmetrisches Stadtbild schuf.

Innenstadt von Freudenstadt Innenstadt von Freudenstadt (Bild laden)

Noch heute ist der quadratische Stadtplatz in nahezu unveränderter Weise erhalten. Freudenstadt hat sich zwischenzeitlich zum Wintersport- und Luftkurort gemausert und wird von Touristen und Besuchern nahezu überrannt.

Die Radtour beginnt am Bahnhof von Freudenstadt. Das ist sehr praktisch, denn so können Sie die Rückfahrt mit der S-Bahn von Offenburg aus planen.

Der Radweg ist sehr gut beschildert. Zunächst geht es nach Süden entlang der Bahnhofsstraße. Dann zweigt der Radweg gut beschildert auf die Herzog-Eberhard-Straße ab und führt auf ihr stark bergauf auf die Konrad-Schott-Straße ab, geht auf der Stumpengartenstraße weiter auf die Landhausstraße, dann auf die Palmenwaldstraße, um dann nach rechts auf die Lauterbadstraße zu münden. Nach links geht es dann steil bergauf auf die Friedrich-Ebert-Straße, die in die Herzog-Friedrichstraße mündet und danach auf den Kienberg führt.
Hier finden Sie einen Skulpturenpark und ganz oben auf dem Kienberg einen Aussichtsturm.

Friedrichsturm auf dem Kienberg Friedrichsturm auf dem Kienberg (Bild laden)

Der Radweg führt nun in den Wald entlang von herrlichen Nadelbäumen.
Hält man die Augen offen, entdeckt man auch im Wald Kurioses.

Eine Nase am Baum Eine Nase am Baum (Bild laden)

Zunächst geht es noch einmal bergauf und danach erreichen Sie eine Kreuzung, an der es nicht ganz klar ist, ob Sie geradeaus oder nach rechts abzweigen sollen. Nach rechts ist richtig, der Weg ist auch neuer.

Entlang dieser Abfahrt steht auch ein moosbewachsener Baumstumpf.

Moosbewachsener Baumstumpf Moosbewachsener Baumstumpf (Bild laden)

Der Radweg bleibt im Wald und führt jetzt gut beschildert immer leicht bergab auf Loßburg zu.

Beim Ortsteil Rodt erreichen Sie wieder freies Feld und die ersten Häuser.
Auf der Anhöhe rechts steht der Vogelturm, ein frei zugänglicher Aussichturm, von dem man eine schöne Fernsicht hat.

Entlang dem "Breuningerweg" radeln Sie bergab auf die "Obere Schulstraße" zu und erreichen Loßburg.

 

 

Loßburg


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Entfernungen: -> Alpirsbach: 13,5 km, <- Freudenstadt: 9,5 km,
->O Ziel: 82,0 km, O<- Ausgangspunkt: 9,5 km

Vorsicht, die Beschilderung ist hier nicht eindeutig: Von der "Oberen Schulstraße" zweigen Sie in die Straße "Am Wassergraben" ab.
(Parallel ist die Strecke von Bahnhof in die Ortsmitte ausgeschildert).

Am Übergang zum "Schlossring" steht die Mechanik einer alter Lohmühle.
Angetrieben von der Wasserkraft wurden mit dieser Mühle harzhaltige Rindenstücke zerkleinert und "Lohe" für die Gerber erzeugt. Diese natürliche Brühe löst die Fett- und Fleischreste von den Fellen und macht sie zur Veredelung bereit.

Historische Lohmühle Historische Lohmühle (Bild laden)

Der Radweg folgt nun dem "Schlossring" und überquert dann die Durchgangsstraße B294. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite folgt er der "Wallstraße" und führt auf der "Arthur-Hehl-Straße" durch das Industriegebiet.

Auf der "Vierundzwanzig-Höfe-Straße" verlassen Sie Loßburg und fahren leicht bergab in Richtung des bewaldeten Tales.

Nach gut 500 Metern zweigt der Radweg scharf nach rechts ab und geht steil bergab in Richtung Wald.
Fast unbemerkt überqueren Sie den Leimbach, der hinab zur Kinzig fließt.

Nun geht es fast 14 km im Wald dem Hang entlang nach Alpirsbach.
Leider sieht man auf dieser Wegführung fast nie ins Tal.
Der Radweg folgt der Modulation der Landschaft, das heißt, obwohl es eigentlich bergab geht, müssen Sie einige steile Stücke überwinden.

Schwarzwald pur Schwarzwald pur (Bild laden)

Vom Startpunkt in Freudenstadt bis Alpirsbach erradeln Sie sich über 450 Höhenmeter! Vergessen Sie nicht, Getränke mitzunehmen.
Ob diese Anfangsetappe für Kinder geeignet ist, müssen Sie selbst entscheiden.

Der Waldweg ist naturbelassen mit einer verdichteten Oberfläche und lässt sich auch mit Tourenrädern gut befahren.
Auf der Höhe von Untertal (Sie sehen es nicht) geht der Radweg in einer Kehre nach Osten in Richtung Aischbachtal. Hier lichtet sich der Wald und Sie haben einen prächtigen Blick ins das Schwarzwaldtal.

Blick ins Kinzigtal Blick ins Kinzigtal (Bild laden)

Nach einer Kehre führt der Radweg steil bis sehr steil hinunter ins Kinzigtal.

Das letzte Stück ist sehr steil!

Überqueren Sie die L415 und lassen sich nicht von der alternativen Beschilderung in Richtung Freudenstadt irritieren.

Auf einer kleinen Straße links der Kinzig erreichen Sie nun Alpirsbach.

 

 

Alpirsbach Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Schenkenzell: 8,0 km, <- Loßburg: 13,5 km,
->O Ziel: 68,5 km, O<- Ausgangspunkt: 23,0 km

Alpirsbach ist eigentlich eine Klostergründung. Die Grafen Rutmann von Hausen, Alwig von Sulz und Adalbert von Zollern gründeten hier im Jahre 1095 ein Benediktinerkloster.
Die erste Klosterkirche wurde bereits im Jahre 1099 eingeweiht, dreißig Jahre später aber schon wieder umgebaut. Der Torturm des Klosters stammt noch aus dieser Anfangszeit.
Die Klosterkirche ist dem Heiligen St. Nikolaus geweiht und stammt in ihren Anfängen aus dem Jahr 1128.

Klosterkirche St. Nikolaus Klosterkirche (Bild laden)

Das Tympanon Alpirsbach Das Tympanon (Bild laden)

Kirchenschiff in St. Nikolaus Kirchenschiff in der Klosterkirche (Bild laden)

Viele öffentliche Ämter wurden in das bestehende Kloster integriert, wie das Rathaus, die evangelische Kirche und das Pfarrhaus.

Sehenswert ist auch ein spätromanischer Wohnturm, der ursprünglich zu einer Wasserburg der Burgvögte (13. Jahrhundert) gehörte. Das "Schlössle", ein schönes Fachwerkhaus, war Sitz des geistigen und amtlichen Verwalters.

Romantische Brücken Romantische Brücken (Bild laden)

Der Rest der Stadt verteilt sich um den romantischen Fluss. Steinbrücken und alte Häuser schmiegen sich an die schnell fließende Kinzig.

Der Radweg folgt der rechten Seite der Bahnlinie. Ab und zu wechselt er durch niedliche Unterführungen die Seite der Bahn und durchquert dann den kleinen Ort Rötenbach.

Danach kommt eine kleine "Bergpassage", bei der sie kurz das Tal nach rechts verlassen und eine Steigung bei der Teufelsküche überwinden.
Hier passieren Sie übrigens auch die frühere Grenze zwischen Baden und Württemberg.

Frühere Grenze Baden - Württemberg Frühere Grenze Baden - Württemberg (Bild laden)

Aber gleich darauf geht es auf der alten Kinzigtalstraße verdientermaßen wieder bergab ins Kinzigtal.

Felsabhänge an der alten Straße Felsabhänge an der alten Straße (Bild laden)

Von der alten Straße haben Sie einen schönen Ausblick auf das moderne Schenkenzell.

 

 

Schenkenzell


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Entfernungen: -> Schiltach: 4,0 km, <- Alpirsbach: 8,0 km,
->O Ziel: 60,5 km, O<- Ausgangspunkt: 31,0 km

Die äußerlich barocke Kirche St. Ulrich begrüßt den Radfahrer am Ortseingang von Schenkenzell. Die Kirche ist - obwohl äußerlich neu - recht alt und war der Namensgeber für "Schenkenzell". Die Kirche wurde mit der Zeit zu klein und so wurde 1980 entschieden, sie nach den Vorgaben des einstigen Architekten größer wieder aufzubauen.

Kirche St. Ulrich in Schenkenzell Kirche St. Ulrich in Schenkenzell (Bild laden)

Ein Teil der Innenausstattung stammt aus einem benachbarten Kloster.

Schenkenzell liegt an der Mündung der kleinen Kinzig in die "normale" Kinzig..

Schenkenzell Schenkenzell (Bild laden)

Der Radweg folgt nun der Straße leicht bergab und umfährt den Hügel der ehemaligen Burg.

Die Burgruine Schenkenzell liegt etwa einen Kilometer außerhalb von Schenkenzell in Richtung Schiltach.
Sie ist eine frühe Gründung und stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Der Bergfried und ein mehrstöckiger romanischer Palas sind noch erhalten.

Schenkenzell Burgruine Schenkenzell (Bild laden)

Weiter geht's auf einem asphaltierten Radweg links neben der B294.

In Schiltach zweigen Sie nach links vom Radweg ab und fahren leicht bergauf in die historische Altstadt.

 

 

Schiltach


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Entfernungen: -> Halbmeil: 7,0 km, <- Schenkenzell: 4,0 km,
->O Ziel: 56,5 km, O<- Ausgangspunkt: 35,0 km

Schon zu Römerzeiten war dieser Ort besiedelt, da hier die Römer-Straße von Straßburg nach Rottweil verlief.
Im 13. Jahrhundert siedelten hier die Herzöge von Teck, die hier eine Burgsiedlung erbauten.
Der Marktplatz steigt steil an und wird von schönen Fachwerk- und steinernen Bürgerhäusern flankiert. Bunt bemalt stehen hier auch das herrliche Rathaus und der Gasthof "Adler".

Marktplatz von Schiltach Marktplatz von Schiltach (Bild laden)

Das "Gerberviertel" liegt naturgemäß direkt an der Kinzig. Es musste schon zahlreiche Überschwemmungen über sich ergehen lassen, ist aber heute ein wahres Schmuckstück.

Am Ortsende mündet die Schiltach in die Kinzig.

Die Schiltach Die Schiltach (Bild laden)

Der Radweg folgt ab Schiltach direkt dem schnell dahinfließenden Fluss und berührt die kleinen Orte nur.
Das Tal ist hier sehr eng und vermittelt den Eindruck der typischen romantischen Schwarzwaldtäler.

Romantisches Tal Romantisches Tal (Bild laden)

Der einzige größere Ort auf dem Weg nach Wolfach ist Halbmeil.

 

 

Halbmeil


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Entfernungen: -> Wolfach: 6,0 km, <- Schiltach: 7,0 km, -
>O Ziel: 49,5 km, O<- Ausgangspunkt: 42,0 km

Der Radweg durchquert den Ort und führt dann entlang der Bahnlinie weiter talabwärts.

Am Waldrand entlang Am Waldrand entlang (Bild laden)

Vor Wolfach weitet sich das Tal durch den Zusammenfluss der Wolf, die von Norden aus einem engen Tal in die Kinzig mündet.

 

 

Wolfach


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Entfernungen: -> Hausach: 5,0 km, <- Halbmeil: 6,0 km,
->O Ziel: 43,5 km, O<- Ausgangspunkt: 48,0 km

Hier mündet die Wolf ins Kinzigtal. Flößerei und der Erzreichtum des Nebentales führten dazu, dass die Herren von Wolfach schon im 11. Jahrhundert eine Burg am Zusammenfluss von Kinzig und Wolf erbauten.
Die Fürstenberger wurden im 13. Jahrhundert Besitzer der Burg. Wolfach erhielt Stadtrechte und wurde Zentrum des Holzhandels. Die Flößerei, die Glaskunst und der Bergbau machten die Stadt reich.

Zahlreiche Zerstörungen und Brände beutelten den Ort. Der letzte große Stadtbrand war 1892.

Wolfach ist auch ein Zentrum der alemannischen Fasnet.

 Hauptstraße in Wolfach Hauptstraße in Wolfach (Bild laden)

Sehenswert sind das Schloss, das Rathaus und die spätgotische Laurentiuskirche.

Hl. Nepomuk Hl. Nepomuk (Bild laden)

Auf der anderen Seite der Kinzig führt der Radweg entlang einem Stauwehr weiter.

Das Tal weitet sich nun zusehens und landwirtschaftliche Nutzung der Felder breitet sich nun aus.

Das Tal wird breiter Blick ins Gutachtal (Bild laden)

Entlang dem Hochwasserdamm erreichen Sie Hausach.

Wer in die Stadt will, muss den Radweg durch eine Unterführung verlassen und erreicht dann den Ortskern.

 

Hausach


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Entfernungen: -> Haslach: 7,0 km, <- Wolfach: 5,0 km,
->O Ziel: 38,5 km, O<- Ausgangspunkt: 53,0 km

Hausach liegt am Zusammenfluss von Gutach und Kinzig. Der Ort ist ein Verkehrsknotenpunkt und industriell orientiert.
Sehenswert ist die aus dem Jahre 1148 stammende Friedhofskirche St. Mauritius.

Hausacher Rathaus Hausacher Rathaus (Bild laden)

Etwas südlich von Hausach liegt in Richtung Gutach das Freilichtmuseum "Vogtsbauernhöfe".
Hier stehen zahlreiche, original erhaltene Bauernhäuser. Einige von ihnen wurden an ihrem Ursprungsort abgetragen und hier an der Gutach wieder originalgetreu aufgebaut.

Der Radweg folgt nun wieder dem Hochwasserdamm und bietet traumhafte Ausblicke auf die angrenzenden Schwarzwaldberge.

Traumhafte Blicke Traumhafte Blicke (Bild laden)

 

Haslach


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Entfernungen: -> Steinach: 4,5 km, <- Hausach: 7,0 km,
->O Ziel: 31,5 km, O<- Ausgangspunkt: 60,0 km

Haslach verdankt seine Gründung dem Erzbau. Bereits 1240 wurde es gegründet und entwickelte sich zum Zentrum des Silberbergbaus.
Leider wurde es 1704 von den Truppen Ludwig XIV. völlig zerstört.
Der Stadtkern mit seinen schönen Bürgerhäusern und dem Rathaus von 1733 ist heute verkehrsberuhigt.

Marktplatz von Haslach Marktplatz von Haslach (Bild laden)


Der Turm der Stadtkirche St. Arbogast stammt in Teilen aus dem 12. Jahrhundert (Tympanon).

Nach Haslach führt der beschilderte Radweg etwas verwirrend unter einer Eisenbahnbrücke durch, um schließlich wieder neben den Gleisen zu landen.

Die Schwarzwaldberge sind hier steil und die Blicke in die Seitentäler romantisch.

Seitentäler Seitentäler (Bild laden)

 

Steinach


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Entfernungen: -> Biberach: 5,0 km, <- Haslach: 4,5 km,
->O Ziel: 27,0 km, O<- Ausgangspunkt: 64,5 km

Steinach wurde 1139 erstmals urkundlich erwähnt. Doch weist der Ortskern heute keine historischen Gebäude mehr auf, weil ein alles vernichtender Brand 1704 alle zerstörte.
Die schmucken Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Steinach Steinach (Bild laden)

In Steinach unterqueren Sie die Bahn und radeln durch eine weite Talsohle auf einer kleinen unbenannten Straße. Verkehr herrscht hier fast keiner, da die B33 in erreichbarer Nähe verläuft.

Auf einer Brücke überqueren Sie die Kinzig und B33 und erreichen den Ortskern von Biberach.

 

Biberach


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Entfernungen: -> Gengenbach: 9,0 km, <- Steinach: 5,0 km,
->O Ziel: 22,0 km, O<- Ausgangspunkt: 69,5 km

In Biberach ist das Kettererhaus sehenswert. Es beherbergt das Heimatmuseum und ist nach seinem ursprünglichen Besitzer, dem Schmied Ketterer, benannt.

Ab hier folgt der Radweg dem Hochwasserdamm. Das Tal weitet sich zusehens und die ersten Weinhänge tauchen an den gerodeten Schwarzwaldhängen auf.
Von der ursprünglichen Höhe über Normal-Null sind nur noch gut 180 m geworden.

Weites Tal Weites Tal (Bild laden)

Durch ein Neubaugebiet erreichen Sie die Brücke in die historische Altstadt von Gengenbach.

 

Gengenbach


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Entfernungen: -> Ohlsbach: 5,5 km, <- Biberach: 9,0 km,
->O Ziel: 13,0 km, O<- Ausgangspunkt: 78,5 km

Im achten Jahrhundert wurde hier bereits eine Benediktinerabtei gegründet.
Im Jahre 1230 erhielt das nahe an Offenburg liegende Gengenbach die Stadtrechte und wurde 1360 zur Reichsstadt.
Teile der Stadtbefestigung und einige Tore sind noch vorhanden, doch stammen die meisten Häuser aus dem 18. Jahrhundert, da die Stadt nach einem verheerenden Brand fast völlig zerstört war.

Innenstadt von Gengenbach Innenstadt von Gengenbach (Bild laden)

Sehenswert sind das Rathaus, der Röhrbrunnen, das Löwenbergpalais und die ehemaligen Türme.
Der Niggelturm enthält ein Fasnachtsmuseum.
Die ehemalige Benediktinerabtei wurde ebenfalls durch den Brand zerstört. Nur die nach hirsauischem Vorbild erbaute Klosterkirche ist noch vorhanden und zählt zu den sehr gut erhaltenen romanischen Kirchen.

Rathaus Gengenbach Rathaus Gengenbach (Bild laden)

Der Radweg folgt der Straße L99 in Richtung Ohlsbach leicht bergan.

 

 

Ohlsbach


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Entfernungen: -> Ortenberg: 3,5 km, <- Gengenbach: 5,5 km,
->O Ziel: 7,5 km, O<- Ausgangspunkt: 84,0 km

Ohlsbach Ohlsbach (Bild laden)

Durch Ohlsbach fährt man auf der Straße. Der Radweg zweigt am Ortsende nach links in die Felder ab.
Das Schloss Ortenberg weist den weiteren Weg.

 

Ortenberg


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Entfernungen: -> Offenburg: 4,0 km, <- Ohlsbach: 3,5 km,
->O Ziel: 4,0 km, O<- Ausgangspunkt: 87,5 km

An der Stelle einer alten Zähringerburg aus dem 11. Jahrhundert, die aber zerstört wurde, steht heute eine neugotische Burg und überragt dominant das Tal.
Die prächtige Burg, die inmitten von Weinbergen liegt, wird heute als Jugendherberge und als Sitz eines Weingutes benutzt.

Schloß Ortenberg Schloss Ortenberg (Bild laden)

Der Radweg umfährt den Burgfried und führt in den Ort.

Über eine Kreuzung erreichen Sie den weiterführenden Radweg, der zwischen Zwetschgen- und Pflaumenplantagen in ein Naturschutzgebiet vor Offenburg führt.

 

 

Offenburg


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Entfernungen: -> Unterkochen: 0,0 km, <- Offenburg: 4,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 91,5 km

Offenburg wurde von den Zähringern 1101 gegründet und entwickelte sich rasch zur Stadt. Bereits 1240 wurde es zur freien Reichsstadt.
Wieder war es Ludwig XIV., der die Stadt in ihrer Blüte 1689 niederbrennen ließ.
Aus diesem Grund stammen die meisten bemerkenswerten Bauten aus der Barockzeit oder später, einzig das Kapuzinerkloster von 1641 überstand den Brand.

Rathaus Offenburg Rathaus Offenburg (Bild laden)

Sehenswert sind das Rathaus, das im klassizistischen Stil erbaute Salzhaus, der barocke "Königshof", der die Landvogtei beherbergte, und die prächtigen Giebelhäuser.

Der Königshof Der Königshof (Bild laden)

15 Meter unter der Erde kann in der Gerberstraße ein ehemals jüdisches Tauchbad besichtigt werden.

 

 



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Überblick: Kinzigradweg über Schömberg

Überblick: Alle Rheinradwege

Überblick: Alle Radwege