Kocher-Jagstradweg: Von der Kocherquelle bis Schwäbisch HallStand: 01.05.2010 (Seitenanfang) Diese Tour beginnt an der Kocherquelle: Einem faszinierenden Naturereignis, denn an einem Berghang entspringt - quasi aus dem Nichts - ein vier Meter breiter Fluss, der von Karstquellen gespeist wird.
Streckenlänge: 72,0 km |
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Karte:
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(wir empfehlen die Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg
mit Radwanderwegen;
Orte am Weg:
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Radtourenbeschreibung KocherradwegZeichenerklärung:
Falls Sie von Heidenheim aus die Tour starten, haben Sie die
besten Karten. Alsbald durchradeln Sie Schnaitheim. Der Radweg ist hier meist
nur gewalzt und führt am Waldrand leicht bergauf nach Königsbronn. Eine kaum zwei Kilometer lange "wasserfreie" Strecke bringt Sie zum Naturereignis "Kocherquelle". (Seitenanfang) Entfernungen: -> Oberkochen: 2,0 km, <- Kocherursprung: 0,0 km, ->O Ziel: 72,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km
Aus mehreren Karstquellen ergießt sich auf kleinstem Raum ein wahrer Fluss aus dem recht steilen Hang. Äußerst beeindruckend fließen plötzlich bis zu 4000 Liter pro Sekunde in dem schon anfangs breiten Flussbett. Man muss schon zweimal hinschauen, um zu begreifen, dass hier das Gegenteil einer Versickerung geschieht. (siehe Donauversickerung). Zwischen Weidenbäumen verläuft der stramm dahinhinfließende "Schwarze Kocher" talabwärts.
Der Radweg ist schon anfangs asphaltiert. Rechts des Kochers führt er, an einer Forellenzucht vorbei, talabwärts auf Oberkochen zu. Mit dem Firmengelände einer bekannten Optikfirma beginnt Oberkochen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Unterkochen: 5,5 km, <- Kocherursprung: 2,0 km, ->O Ziel: 70,0 km, O<- Ausgangspunkt: 2,0 km Der Ort ist schnell umradelt. Der Radweg folgt zunächst
den Gleisen und überquert dann den Kocher. Als Orientierungshilfe dient der Städtische Bauhof. Der Weg zum Bauhof zweigt links von der B19 ab und folgt dem steilen Hang der angrenzenden Berge. Tückisch ist die Wegführung bei der Abzweigung Bauhof und den Gartenanlagen: Ein breiter gut ausgebauter Weg führt bergab zu den vorgenannten Anlagen, der Radweg zweigt aber nach links oben ab. Vorsicht, nicht den bequemen Weg nehmen, das Radwegschild beachten!
Nun bleibt der Weg am Hang und passiert die Stefansweiler Mühle, die links in dem romantischen Tal liegt. Danach unterquert der Radweg die kreuzende B19 und führt über eine Brücke ins Industriegebiet von Unterkochen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Aalen: 4,5 km, <- Oberkochen: 5,5 km, ->O Ziel: 64,5 km, O<- Ausgangspunkt: 7,5 km Eine riesige barocke Kirche überragt den Ort, der im Tal liegt. Die Neubaugebiete ragen in die Seitentäler des Kocher.
Der Radweg durchquert das Industriegebiet auf der "Aalener
Straße" in Richtung Aalen, zweigt dann aber nach rechts
auf eine wenig befahrene Straße ab. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Wasseralfingen: 4,5 km, <- Unterkochen: 4,5 km, ->O Ziel: 60,0 km, O<- Ausgangspunkt: 12,0 km Die strategisch günstige Lage am Rande der Schwäbischen
Alb machte diese Stelle für die Römer interessant und
so gründeten sie hier das größte Reiterkastell
nördlich der Alpen.
Sehenswert sind das alte Rathaus, der Marktbrunnen, Reste der Stadtbefestigung mit dem Spionturm, das Bürgerspital und die schönen, mit Platanen bewachsenen Plätze in der Altstadt. Interessant sind auch das Limes-Museum mit dem Reiterkastell, das Urweltmuseum im Alten Rathaus und das Markt-Schubarts-Museum, in dem bürgerliche und bäuerliche Zeitdokumente gezeigt werden. Der Radweg durch die Stadt ist teilweise verwirrend, da neben
dem Kocherradweg verständlicherweise auch die städtischen
Radwege ähnlich groß beschildert sind.
Eine Alternative führt romantisch durch einen Laubwald
an den Sportanlagen vorbei zum Waldfriedhof. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Hüttlingen: 4,0 km, <- Aalen: 4,5 km, ->O Ziel: 55,5 km, O<- Ausgangspunkt: 16,5 km Sehenswert - aber zeitaufwändig - ist das Besucherbergwerk "Tiefer Stollen". Dort ist neben der faszinierenden Unterwelt mit einem Felsendom auch eine Ausstellung zur Erzgewinnung in der Ostalbregion zu besichtigen.
Der Radweg führt links der Straße weiter durch das enger werdende Tal. wenig Platz bleibt für Fluss, Straße und Radweg. Schnell sind die ersten Häuser von Hüttlingen erreicht. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Niederalfingen: 2,0 km, <- Wasseralfingen: 4,0 km, ->O Ziel: 51,5 km, O<- Ausgangspunkt: 20,5 km Hüttlingen liegt am sogenannten "Kocherknie". Die Stelle hat ihren Namen von der geografischen Lage: Der Kocher zweigt hier abrupt über 90 Grad nach links ab in Richtung Westen. Hier lag früher auch das "alemannische" Hüttlingen, das im 3. Jahrhundert von "Hutilo", einem Heerführer, gegründet wurde.
Links des Kocher zweigt hier der Radweg auf einen asphaltierten Weg ab. Er folgt dem Neubaugebiet und bleibt idyllisch neben dem Kocher. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Abtsgmünd: 6,0 km, <- Hüttlingen: 2,0 km, ->O Ziel: 49,5 km, O<- Ausgangspunkt: 22,5 km Zwischen Pappeln hindurch erkennen Sie die auf einem Hügel
auf der rechten Kocherseite stehende Marienburg.
Der Radweg bleibt links des Kocher und führt durch das ruhige Tal am Waldrand weiter bis zum Ort Waiblingen. Auf einer kleinen Verbindungsstraße geht es zunächst weiter, bis nach links der Radweg wieder zum Kocher führt.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Untergröningen: 11,0 km, <- Niederalfingen: 6,0 km, ->O Ziel: 43,5 km, O<- Ausgangspunkt: 28,5 km Der Ort liegt in einer Schleife des Kocher an der Leinmündung. Eine mächtige Kirche und eine Zehntscheuer beherrschen den Ort.
Wir haben uns hier für die Talvariante entschieden, die Bergtour folgt. Sie bleiben auf dem Radweg links der B19 und fahren zwischen
blühenden Wiesen immer in Wald- und Kochernähe weiter.
Das Tal ist eng und die Wälder berühren oft Straße
und Kocher.
Ab und zu bietet sich ein schöner Ausblick auf das Kloster Obergröningen, das auf dem Bergrücken liegt. Vor Wöllstein zweigt der Radweg zum Ort ab. Links am
Waldrand klebt ein kleines Schloss.
Von hier aus müssen Sie momentan auf der Straße
oder auf dem Gehweg weiterfahren. Wieder passieren Sie die Holzbrücken und ab und zu eine Mühle mit Stauwehr. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Sulzbach-Laufen: 7,0 km, <- Abtsgmünd: 11,0 km, ->O Ziel: 32,5 km, O<- Ausgangspunkt: 39,5 km Schon am Ortseingang beherrscht das auf einem Bergsporn stehende,
große, gelbe Schloss den Ort.
So einsam, wie die Anfahrt vermuten lässt, ist es hier gar nicht. In einer Brauerei wird hier ein "talbekanntes" Bier gebraut. Der Radweg nach Laufen ist momentan noch im Bau. Sie bleiben also wieder auf der Straße in Richtung Laufen. Am Ortseingang von Laufen können Sie schon auf den neuen Radweg abzweigen. Er ist momentan noch geschottert, führt aber schon nach wenigen hundert Metern auf einen schönen asphaltierten Weg unterhalb des Ortes.
Nach dem Ortsende überqueren Sie den Kocher auf einer
der typischen Brücken und radeln durch eine herrliche Flusslandschaft
an den Schleifen des Kocher entlang. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Gaildorf: 8,0 km, <- Untergröningen: 7,0 km, ->O Ziel: 25,5 km, O<- Ausgangspunkt: 46,5 km Am Ortseingang von Sulzbach überqueren Sie die Bahn und
durchradeln den Ort. Der Radweg überquert wieder das Bahngleis und bleibt auf einem gewalzten Weg, der durch herrliche Wiesenlandschaft führt.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Michelbach: 10,5 km, <- Sulzbach-Laufen: 8,0 km, ->O Ziel: 17,5 km, O<- Ausgangspunkt: 54,5 km Sehenswert ist das direkt am Kocher liegende alte Schloss,
das aus dem 15. Jahrhundert stammt.
Aber auch die Altstadt Gaildorfs hat ihre Reize.
Der Radweg führt rechts des Kocher auf einem asphaltierten Weg entlang der Sportstätten weiter. Unauffällig steht hier das mittelalterliche Seuchenhaus der Stadt. Weit weg, so dass niemand angesteckt werden konnte, wurden die Erkrankten hierher verbannt.
Der Radweg führt nun weiter auf den Kocher zu und überquert ihn auf der typischen Holzbrücke.
Eine kurze Etappe auf der Straße bringt Sie nach Großaltdorf. Nach dem Neubaugebiet radeln Sie durch die hügelige Landschaft
weiter. Direkt am Kocher gibt es hier keinen Platz für einen
Radweg. Dafür genießen Sie hier schöne Ausblicke
auf die Landschaft. Danach geht es links ab zum Weiler Adelbach. Hier ist die Welt noch in Ordnung! Herr und Frau Kuh begrüßen Sie aus ihren weitläufigen Weideflächen. Die Oberfläche des Radweges ist hier meist nur gewalzt, aber sehr gut befahrbar. Auf diesem Weg geht es jetzt durch eine knapp zwei Kilometer lange Waldetappe.
Hier unterqueren Sie die Eisenbahn und radeln danach neben dem Bahndamm jenseits von Michelbach weiter. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schwäbisch Hall: 7,0 km, <- Gaildorf: 10,5 km, ->O Ziel: 7,0 km, O<- Ausgangspunkt: 65,0 km Ab und zu blitzen ein paar Häuser durch die dichte Bepflanzung, aber im Wesentlichen sieht man nichts von Michelbach. Bald erreichen Sie eine Kreuzung und radeln bergab in ein kleines Seitental. Leider müssen Sie auf der anderen Seite die selbe Höhe wieder hochstrampeln um nach Gschlachtenbretzingen zu kommen. Am Ortsende des kleinen Ortes sehen Sie schon die mächtige
Comburg, die allerdings meist - wie viele bekannte Kirchen und
Schlösser - hinter Gerüsten saniert und renoviert wird.
Der Radweg führt hier steil bergab und erreicht bald die Kleincomburg. Die im romanischen Stil erbaute Ägidiuskirche stammt aus dem Jahre 1108. Wandmalereien aus dieser Zeit sind im Innern zu besichtigen.
In der Talsohle erreichen Sie Steinbach, das auch wieder mit
Schloss und Mauern grüßt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schwäbisch Hall: 0,0 km, <- Michelbach: 7,0 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 72,0 km Schwäbisch Hall verdankte seinen frühen Reichtum
der Solevermarktung. Salz war schon immer begehrt. Die bedeutenden Bauwerke, die mächtige St. Michaelskirche mit der bekannten, einmaligen Freitreppe, die Stadtbefestigung mit den gut erhaltenen Mauern und Türmen verdanken ihre Entstehung letztendlich dem begehrten Mineral.
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