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Elbe-Radweg von Prag nach Cuxhaven 5. Etappe Elberadweg: Von Meißen nach Torgau
Stand: 04.06.2011 (Seitenanfang) Sie starten in der sächsischen Weinstraße in der sehr schönen mittelalterlichen Bischofsstadt Meißen. Ausgangspunkt: Meißen
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Zeichenerklärung, Legende: -> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Diesbar Seußlitz: 13,5 km, <- Meißen: 0,0 km, ->O Ziel: 87,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km Sehenswürdigkeiten: Museen, Albrechtsburg, Marktplatz/ Bürgerhäuser, Frauenkirche, Dom, Schlossbrücke, Porzellanmanufaktur Sehenswürdigkeiten: Albrechtsburg, Marktplatz/ Bürgerhäuser, Frauenkirche, Dom, Schlossbrücke, Porzellanmanufaktur, Museen
Meißen geht auf die Albrechtsburg Kaiser Heinrich I. zurück, die auf dem strategisch wichtigen Burgberg errichtet wurde. Unter der Burg bildete sich dann eine Besiedelung, die 1332 zur Stadt erklärt wurde.
Die Stadt selbst hat sehr schöne Straßenzüge und Gassen. Steil zieht sich die Stadt mit Treppen und auch Straßen bis zum Burgberg mit Albrechtsburg und Dom hoch. Von dort oben bietet sich ein beeindruckendes Stadtbild aus Frauenkirche, Rathaus, Marktplatz und schönen Bürgerhäusern.
Der quadratische Marktplatz ist von sehr schönen Häusern umgeben.
Zur Weiterfahrt überqueren Sie die Elbe auf der "Fürstenstraße der Weltiner". Die Albrechtsburg und der Dom begeistern auch aus dieser Perspektive.
Der Radweg bleibt nun unmittelbar an der Elbe und begleitet die kleine Landstraße von Meißen nach "Zadel".
Ab und zu passieren Sie eines der zahlreichen Weingüter. Direkt an der Elbe entlang geht es weiter bis "Zadel".
Mit der Fähre in "Kleinzadel" könnten Sie auf die rechte Elbseite wechseln. Der Radweg "drüben" verläuft mehr im Schatten und nutzt manchmal die Straße. Nach einer langen Rechtskehre wendet sich die Elbe nun wieder nach links und Sie erreichen Diesbar. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Merschwitz: 3,5 km, <- Meißen: 13,5 km, ->O Ziel: 74,0 km, O<- Ausgangspunkt: 13,5 km Sehenswürdigkeiten: Schloss Seußlitz Seußlitz entstand aus einer Wasserburg, die Otto von Suselitz schon vor 1206 erbaute. Heinrich der Erlauchte ließ die Burg 20 Jahre später abreissen und stattdessen eine Jagdresidenz erbauen.
Zur Weiterfahrt nehmen Sie den Radweg rechts der Straße nach Merschwitz. Auf der linken Elbeseite erhebt sich auf einem Felshügel das Schloss Neuhirschstein. Eine Sage rankt sich um das Schloss: Mehrere Jahre lang hatte man einen weißen Hirsch gejagt und nicht gefangen. Als man den Hirsch endlich stellen konnte, stürzte er sich in den Abgrund, um seinen Jägern zu entkommen. Zum Gedenken baute man ein Jagdhaus.
Der Fahrradweg wechselt vor "Merschwitz" wieder hinüber zur Elbe. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Nünchritz: 4,5 km, <- Diesbar Seußlitz: 3,5 km, ->O Ziel: 70,5 km, O<- Ausgangspunkt: 17,0 km Sehenswürdigkeiten: Rittergut Der Fahrradweg folgt einem gepflasterten Weg zwischen Elbe und Ort.
Nach "Merschwitz" beginnt wieder eine Radwegetappe direkt an der Elbe, die nach etwa zwei Kilometern aber endet und auf einen Weg rechts neben der Straße abzweigt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Riesa: 9,0 km, <- Merschwitz: 4,5 km, ->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 21,5 km "Nünchritz" erleben Sie nur aus der Ferne. Der Radweg zweigt nach dem Industriegebiet wieder zur Elbe ab und führt auf teilweise grobem Steinpflaster weiter. Eie markante weiße Windmühle ohne Flügel steht vor dem Ort "Grödel".
Der Fahrradweg führt nun auf dem Damm weiter und durchquert den Ort "Moritz". Bei "Promitz" nehmen Sie die Fähre nach "Riesa".
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Strehla: 9,5 km, <- Nünchritz: 9,0 km, ->O Ziel: 57,0 km, O<- Ausgangspunkt: 30,5 km Sehenswürdigkeiten: Klosterkirche, Trinitaskirche, Rathaus, Gründerzeitbauten Riesa trägt seinen Namen nach einem slawischen Dorf, das in der Nähe des Klosters stand. Im Jahre 1119 weihte der Bischof von Naumburg dieses Benediktinerkloster.
Die Straßenzüge sind meist mit herrschaftlichen Häusern im Jugendstil bebaut. Viele stehen unter Denkmalschutz.
Bitte Beschilderung beachten, wenn Sie zur Überquerung der Elbe zu früh abbiegen erreichen Sie eine Tiefgarage. Von Riesa aus gibt es rechts und links der Elbe einen Radweg bis Strehla. Der Radweg auf der linken Elbseite führt hinunter zur Elbe und folgt zunächst dem Flusslauf. Hier erreichen Sie die Felder und radeln durch endlose Getreidefelder in Richtung "Strehla". Ein Weiler auf dem Weg und die Begegnung mit Radfahrern sind die einzige Berührung mit Menschen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Strehla: 5,0 km, <- Riesa: 3,5 km, ->O Ziel: 5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 62,5 km "Gohlis" liegt auf der rechten Seite der Elbe. Diese Strecke bleibt meist auf dem Hauptdamm der Elbe.
Beide Radwegvarianten vereinigen sich an der Fähre wieder und erreichen "Strehla" neben der B182. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Görzig: 3,5 km, <- Gohlis: 9,5 km, ->O Ziel: 47,5 km, O<- Ausgangspunkt: 40,0 km Sehenswürdigkeiten: Schloss Strehla, Stadtkirche, Marktplatz Erste Siedlungsspuren der Sueben stammen von 400 v. Chr., später besiedelten Slawen den Ort. Eine frühe Handelsstraße überquerte hier in einer Furt die Elbe.
Zur Weiterfahrt gibt es wieder zwei Varianten. Der normale Radweg führt auf der rechten Elbseite teils über kleine Straßen über Kreinitz nach Mühlberg und wechselt dann wieder auf die linke Elbseite. Unsere Tour bleibt links der Elbe und folgt romantisch der Elbe, deren Ufer von kleinen Elbteichen gesäumt wird.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mühlberg: 14,5 km, <- Strehla: 3,5 km, ->O Ziel: 44,0 km, O<- Ausgangspunkt: 43,5 km Bei Görzig steigt der Radweg an und führt von hier aus in Richtung "Loßwig".
Weiter geht es nun durch das ebene weitläufige Land. Nach Paußnitz radeln Sie kurz auf der Straße.
Vor "Schimmeritz" geht nach rechts der Radweg ab und umgeht den Ort. In der Ortsmitte von "Seydewitz" zweigen Sie nun nach links ab und fahren auf "Staritz" zu. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Belgern: 11,0 km, <- Kreinitz: 14,5 km, ->O Ziel: 29,5 km, O<- Ausgangspunkt: 58,0 km Sehenswürdigkeiten: Schloss Mühlberg, Nonnenkloster Mühlberg durchqueren Sie auf der rechtselbischen Seite. Am Ende erreichen Sie den Weiler "Dröschkau", der durch seine alten Häuser wirkt. Früher wurden die riesigen Felder durch diese Art von Gutshöfen betrieben.
Der Radweg folgt nun einem breiten Teich, der durch seine Länge wie ein Fluss wirkt und ganz mit Pappeln umwachsen ist.
Der Fahrradweg durchquert nun noch "Ammelgoßwitz" und erreicht dann einen natürlichen Hafen in Form eines kurzen Elbarmes.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Weßnig: 9,0 km, <- Mühlberg: 11,0 km, ->O Ziel: 18,5 km, O<- Ausgangspunkt: 69,0 km Sehenswürdigkeiten: Rathaus, Postmeilensäule, Röhrenbrunnen, Roland-Statue Auf eine über tausend Jahre alte Geschichte kann die Stadt zurückblicken.
Der normale Radweg umfährt "Belgern". Am Stadtausgang in Richtung "Döbelitz" vereinigen sich die "Durchfahrtsvariante" und die "Umfahrung. Nun geht es leicht bergab in das weitläufige Elbbecken. Weite endlose Felder und dazwischen der neu erbaute, asphaltierte Radweg.
Bald erreichen Sie den kleinen Ort "Weßnig", der wegen seiner Radlerkirche bekannt wurde. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Loßwig: 5,5 km, <- Belgern: 9,0 km, ->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 78,0 km Sehenswürdigkeiten: 1. Deutsche Radfahrerkirche
In Weßnig steht die erste deutsche Radlerkirche. Idee war das Thema Autobahnkirche auch für Radfahrer anzuwenden. Der Fahrradweg verlässt den Ort und überquert die B182.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Torgau: 4,0 km, <- Weßnig: 5,5 km, ->O Ziel: 4,0 km, O<- Ausgangspunkt: 83,5 km "Loßwig" ist ein Straßenort, bei dem rechts und links der Straße jeweils nur ein Haus steht. Die Kulisse der Burg Hartenfels ist schon aus der Ferne sichtbar. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Torgau: 0,0 km, <- Loßwig: 4,0 km, ->O Ziel: 87,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km Sehenswürdigkeiten: Schloss Hartenfels, Stadtkirche, Rathaus, Schlosskirche, Marktplatz, Schöne Straßenzüge Im Jahre 873 wurde Torgau erstmals geschichtlich erwähnt. Die Burg entstand im Jahre 1119.
Das Renaissancerathaus entstand in den Jahren 1563 bis 1579 und ziert noch heute dominierend den Marktplatz. Die Straßen in der Altstadt sind durchweg mit sehr schön restaurierten Bürgerhäusern geschmückt.
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