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5. Etappe Donauradweg: Kelheim bis Bogen
Stand: 19.11.2009 Kurzbeschreibung:Nach dem fränkischen Jura fließt die Donau wieder in einem breiteren Tal. Ausgangspunkt: Kelheim
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Kartenmaterial:
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Orte
am Weg ( Seitenanfang )
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Poikam: 8,5 km, <- Kelheim: 5,0 km, Der Ort Kelheimwinzer erhielt seinen Namen im 17. Jahrhundert durch die Weingärten seiner Winzer. ROUTE: Der Radweg bleibt am Hochwasserdamm und durchquert eine sehr schöne Strecke entlang von Altarmen.
Besonders schön wird der Radweg bei Herrnsaal. Dort sind die Altarme alleenbewachsen. Danach beginnen Berge am Rand der Donau mit deutlichen Erosionsmerkmalen.
ROUTE: In Kapfelberg erreichen Sie eine kleine, asphaltierte Straße entlang des Yachthafens. Rechts von Ihnen wird die Donau durch die Staustufe Bad Abbach künstlich verbreitert. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Bad Abbach: 3,0 km, <- Kelheimwinzer: 8,5 km,
ROUTE: In Poikam überqueren Sie auf einer Brücke die Donau und den Donaukanal in Richtung Bad Abbach. Am südlichen Ende der Brücke erreichen Sie den Radweg längs der Donau. In Höhe des Ortsbeginns zweigt der Radweg nach rechts ab und führt auf der wenig befahrenen "Kaiser Karl V. Allee" in die verkehrsberuhigte Innenstadt. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Pentling: 10,0 km, <- Poikam: 3,0 km, Bad Abbach ist aufgrund seiner von alters her bekannten Schwefelquellen ein anerkanntes Rheumabad. Ein Bergfried aus dem 10. Jahrhundert thront oberhalb der Stadt.
ROUTE: Weiter geht es auf der "Kaiser Heinrich II Straße". Sie unterqueren die B16 und radeln auf der "Oberndorfer Straße" weiter. Der Radweg beschert Ihnen in diesem Abschnitt schöne Ausblicke auf die Landschaft und den Fluss. In zwei gegenläufigen 180 Grad Kehren fließt die Donau durch ein Zwischengebirge.
Längs einer kaum befahrenen Landstraße passieren Sie zunächst den kleinen Ort Matting.
Der Radweg bleibt weiter an der Donau und folgt dem Hochwasserdamm. Er ist meist asphaltiert, zum kleineren Teil geschottert.
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Regensburg: 9,0 km, <- Bad Abbach: 10,0 km, Pentling liegt auf dem Berg oberhalb des Donautales.
Kaum einen Kilometer weiter, nach dem Passieren der Eisenbahnbrücke sind Sie am Rand von Regensburg. (Hier könnten Sie mit einer Fähre auf die nördliche Seite der Donau wechseln und Regensburg umfahren; bleiben Sie lieber rechts, die Stadt ist es wert.) ROUTE: Der Radweg führt nun entlang von ausgedehnten Freizeitanlagen in den Stadtkern. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Tegernheim: 8,5 km, <- Pentling: 9,0 km, Museen: Diözesanmuseum, Domschatzmuseum, Marstallmuseum und viele andere. Regensburg kann auf eine über 2000 Jahre dauernde Besiedelung zurück blicken. Ein faszinierend gut erhaltener mittelalterlicher Stadtkern erwartet Sie. Erst war es keltisch, dann römisch, karolingisch, dann Reichsstadt. Heute ist es Bischofsstadt.
Viele weitere Kirchen verdienen noch Beachtung:
Aus dem 12. Jahrhundert stammt die steinerne Reichsbrücke,
sie zählt zu den ältesten erhaltenen Donaubrücken.
Etwas besonderes sind die Geschlechtertürme Regensburgs. Ähnlich den Eigenarten der mittelalterlichen Reichen im italienischen St. Gimignano, bauten sich die steinreichen Regensburger Kaufleute Türme an ihre Häuser. Je reicher sie waren, desto höher die Türme. Genutzt wurden sie als Lagerräume. Kulinarisch hat Regensburg auch einiges zu bieten: Würstl, Weizen und Rhabarbersaft.
ROUTE: Sie verlassen Regensburg über die Steinerne Brücke, um die historische Situation voll auszukosten. Dann geht es weiter auf die Protzenweiher Brücke. Auf der Nordseite der Donau überqueren Sie den Zufluss der "Regen" auf der Frankenbrücke. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Donaustauf: 3,5 km, <- Regensburg: 8,5 km, Der Radweg führt nach Tegernheim auf eine Hügelkette zu. Eine Burgruine in strategisch günstiger Lage überragte den Ort Donaustauf.
ROUTE: Der Radweg kürzt nun eine Schleife der Donau ab und führt an Tegernheim vorbei. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Bach: 8,5 km, <- Tegernheim: 3,5 km, Aus dem 10. Jahrhundert stammt die Burg, die im dreißigjährigen Krieg zur Ruine wurde. Es können neben der Wehranlage noch Reste einer Kapelle besichtigt werden.
Donaustauf selbst ist noch älter, bereits im fünften
Jahrhundert war es Regierungssitz. ROUTE: Der asphaltierte Radweg führt auf dem Donaudamm vollkommen eben weiter. Sulzbach liegt jenseits der Straße. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Frenkofen: 2,0 km, <- Donaustauf: 8,5 km, Der Ort Bach liegt links der Straße. Fast untypisch für Bayern, finden Sie in Bach eine Weinbaugemeinde. Zumindest in lateinischen Beschreibungen waren die Bayern, vor der Erfindung des Bieres, Weintrinker.
ROUTE: Der Radweg folgt nun einer S-förmigen Kehre entlang einer Staustufe. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Wörth: 14,5 km, <- Bach: 2,0 km, Der Radweg durchquert das Naturschutzgebiet Stöcklwörth und folgt dabei dem Donaudamm. Wie ein See liegt die angestaute Donau hinter der Staustufe Geisling.
Schon aus der Ferne glänzt das weiße Schloss zu Wörth und drängt darauf, besichtigt zu werden. ROUTE: Gleich hinter der Brücke der A3 erreichen Sie den Ort Kiefenholz. Hier zweigen Sie nach links in Richtung Wörth ab. Nach etwa 3 km erreichen Sie Oberachdorf und folgen dann dem Radweg nach Wörth. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Hofdorf: 13,0 km, <- Frenkofen: 14,5 km,
Auf einem kegelförmigen Hügel erbaut, zeigt sich das Schloss von seiner schönsten Seite. Der heutige Bau wurde auf den Grundfesten der ursprünglichen fürstbischöflichen aus acht Türmen bestehenden Anlage erbaut. ROUTE: Auf der "Straubinger Straße" verlassen Sie Wörth in Richtung Osten. Auf einer Brücke über die A9 in Richtung der Donau erreichen Sie wieder den Radweg.
Nach rechts haben Sie eine schöne Sicht auf Altdonauarme. Durch ein fruchtbares, aber ständig von Hochwasser bedrohtes Gebiet führt der Radweg weiter. Einen kleinen Ort nach dem anderen passieren Sie in diesem landwirtschaftlich geprägten Gebiet.
Bei Pondorf erreichen Sie wieder die Donau und folgen auf einem gewalzten Weg dem Donaudamm. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Sossau: 4,5 km, <- Wörth: 13,0 km, Fast mäanderartig windet sich die träge hinfließende Donau in Schleifen bis Straubing weiter.
ROUTE: Der Radweg führt auf einer kleinen Straße nach Unterzeitldorn und von dort weiter nach Sossau. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Straubing: 4,0 km, <- Kößnach: 4,5 km, In Sossau finden Sie eine der ältesten Marien-Gnadenstätten. Die Wallfahrtskirche stammt aus dem 12. Jahrhundert, ist aber barockisiert. Die Landschaft bleibt natürlich und man wundert sich überhaupt nicht, wenn plötzlich ein Storch neben einem weidet.
ROUTE: Über die Brücke bei der Staustufe erreichen Sie das am Südufer der Donau gelegene Straubing. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Hornstorf: 2,0 km, <- Sossau: 4,0 km, Die Innenstadt ist traumhaft. Alle Gebäude sind liebevoll
restauriert.
Auch Straubing kann auf eine extrem lange Besiedelung zurück blicken, Kelten und Römer siedelten schon hier. Das Römerkastell "Sorviodurum" zeugt davon.
Die romanische Kirche St. Peter, mit typischer Wehranlage,
stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Wohlstand des Mittelalters
bescherte Straubing noch weitere Kirchen:
Der alles überragende Stadtturm wurde bereits im Jahre 1316 begonnen. Beachtenswert ist auch das herzogliche Schloss aus dem 14. Jahrhundert. ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie dem Stadtgraben und überqueren die Donau. Neben dieser Straße, die jetzt Chamer Straße heißt, führt ein Radweg bis zur Agnes Bernauer Straße, auf der Sie wieder die Donau überqueren. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Reibersdorf: 3,5 km, <- Straubing: 2,0 km, ROUTE: Gleich nach der Brücke geht es rechts auf die Zierer Straße. Folgen Sie ihr am Ende nach links und dann dem Donaudamm. (Hier fehlte ein Schild) |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: ->Bogen: 7,5 km, <- Hornstorf: 3,5 km, Nach Reibersdorf, am Schöpfwerk "Alte Kinsach" können Sie nach Oberaltaich abzweigen.
Oberalteich entstand im Jahre 1080 durch die Stiftung der "Klosteranlage Oberaltaich" durch Friedrich von Bogen, einem Regensburger Domvogt. Das Kloster wurde von Benediktinern geführt, bis es während der Säkularisierung aufgehoben wurde. Die heutige Klosterkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert und kann, im Gegensatz zum früheren Kloster, das sich zwischenzeitlich in privaten Händen befindet, besichtigt werden. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: <- Reibersdorf: 7,5 km, O<- Kelheim: 108,0 km
Stolz kann Bogen auf seine Vorfahren sein, sie brachten ihre weiß-blauen Wappenfarben in das bayerische Wappen ein.
Bekannt wurde Bogen aber durch ein anderes Ereignis: Im Jahre 1104 wurde am Bogenberg eine Marienstatue gefunden, die zu einem so großen Pilgerstrom nach Bogen führte, dass Graf Asurin sein Schloss den Benediktinern überließ. |
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