Altmühlradweg

Altmühlradweg: Von Gunzenhausen nach Eichstätt

2. Etappe: Altmühlradweg: Gunzenhausen bis Eichstätt

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Stand: 25.05.2011

Kurzbeschreibung:

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Altmühlradweg Etappe 2: Startpunkt ist der Altmühlsee bei Gunzenhausen. Der künstlich angelegte Stausee ist Ausgangspunkt in die bergigere Frankenalb.
Keine Angst, nach der ersten landschaftlich flachen Etappe bleibt der Radweg nach wie vor eben, doch begleiten steilere Randberge und Felsformationen den Radweg.
Nach Dollnstein wird das Tal wieder deutlich breiter. Die Altmühl nutzt hier ein Urbecken der Donau und fühlt sich wahrscheinlich viel zu klein für dieses breite Tal.
Kulturelle Höhepunkte sind die Städte Treuchtlingen, Pappenheim, Dollnstein und Eichstätt.

 

Ausgangspunkt: Gunzenhausen
Endpunkt:
Eichstätt
Streckenlänge
: 70.0 km
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 200 m

 

Bikeline Radtourenbuch, Altmühl-Radweg

Wetterfeste Karte 1:50.000 Altmühltalradweg

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Karte:


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Karte Altmühlradweg

Der Radweg ist zwar gut beschildert, doch ist eine feingliedrige Karte im Maßstab 1:50.000 sehr hilfreich, da gelegentlich Alternativstrecken die bessere Wahl sind.

Bikeline Radtourenbuch, Altmühl-Radweg

Orte am Weg:
000,0 km


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000,0 km Gunzenhausen
016,5 km Berolzheim
024,0 km Graben
027,5 km Treuchtlingen
030,0 km Dietfurt
035,5 km Pappenheim
039,0 km Zimmern
042,5 km Solnhofen
045,0 km Eßlingen
048,5 km Mörnsheim
052,0 km Hagenacker
054,5 km Dollnstein
057,5 km Breitenfurt
062,5 km Obereichstätt
065,5 km Wasserzell
066,5 km Rebdorf
068,0 km Marienstein
070,0 km Eichstätt

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Gunzenhausen Unterkunft


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Entfernungen: -> Berolzheim: 16,5 km, <- Gunzenhausen: 0,0 km,
->O Ziel: 70 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: mittelalterliche Altstadt, Türme und Tore, gotische Stadtkirche St. Maria, Barockbauten am Marktplatz

Gunzenhausen war schon in Römerzeiten ein Kastell am raetischen Limes.
Bedeutend wurde es im Mittelalter, als es unter der Herrschaft der Hohenzollern Stadt- und Marktrechte bekam.

Gunzenhausen Rathaus Das Rathaus Gunzenhausen (Bild laden)

Die bedeutenden barocken Gebäude entstammen dem 19. Jahrhundert, als Gunzenhausen als Nebenresidenz des Fürstentums Brandenburg-Ansbach diente.

Gunzenhausen Rathaus Der Färberturm (Bild laden)

Heute ist Gunzenhausen eine bedeutende Stadt und Zentrum des Fremdenverkehrs am Altmühlsee.

Nach der lebhaften historischen Altstadt radeln Sie wieder nach Osten und verlassen die Stadt auf dem Radweg längs der Altmühl.

Die Beschilderung ist leider nicht durchgängig. Sie folgen ab hier den Radwegschildern "Berolzheim".

Nach Gunzenhausen radeln Sie nun auf die B13 zu und unterqueren die Bundesstraße. Auf der anderen Seite liegt der Ort Aha, der zumindest für uns wie ein fasnachtlicher Schlachtruf klingt.

Altmühlradweg: Aha Ortsmitte von Aha (Bild laden)

Sie durchqueren den Ort und orientieren sich an der Beschilderung "Sportplatz". Auf einem asphaltierten Radweg entlang einiger Vereinsheime geht es nun zunächst zwischen Bahnlinie und Altmühl weiter.

Unter einer Brücke wechseln Sie dann auf die rechte Bahnseite und radeln auf einer kleinen Straße durch die ebene Landschaft weiter.

Altmühlradweg: Blick auf die Landschaft Blick auf die Landschaft (Bild laden)

Nach zwei Kilometern verlassen Sie die Straße nach links und radeln wieder in Richtung Bahnlinie. Nach einem knappen Kilometer erreichen Sie eine Kreuzung vor dem Bahnübergang.
Hier fehlt das Radwegschild und Sie folgen der Beschilderung Windsfeld über den Bahnübergang.

Windsfeld hat eine schöne Ortsmitte und wurde schon mehrfach bei Ortsverschönerungswettbewerben ausgezeichnet.

Altmühlradweg: Ortsmitte von Windsfeld Ortsmitte von Windsfeld (Bild laden)

Nach Windsfeld folgen Sie der Bahnlinie. Kilometerweit geht es nun kerzengerade weiter.
Die Altmühl begleitet den Radweg recht unscheinbar zwischen den Feldern.

Hier herrscht Landschaft vor, ab und zu sieht man einen der zahlreichen Störche grasen.

Nach etwa vier Kilometern auf asphaltiertem Weg passieren Sie den kleinen Ort Dietenheim.

Altmühlradweg: Nach Ettenheim Nach Ettenheim (Bild laden)

Im Tal absolut keine Steigung, selbst die Altmühl weiß nicht, ob sie fließen oder stehen soll. Der Radweg ist ab hier nur gewalzt, lässt sich aber sehr gut befahren.

In einer Linkskehre geht es nun einen Kilometer weiter in Altmühlnähe. Danach folgt der Radweg wieder mehrere Kilometer der Bahnlinie.

Nach Berolzheim zweigt der Radweg nach links unter der Bahnlinie ab.



Berolzheim


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Entfernungen: -> Graben: 7,5 km, <- Gunzenhausen: 16,5 km,
->O Ziel: 53,5 km, O<- Ausgangspunkt: 16,5 km

Nur wer übernachten will oder in Berolzheim eine Pause macht, zweigt ab.
Sehenswert sind die Kirchen des Ortes.

Der Fahrradweg bleibt links der Bahnlinie und geht in einen Asphaltweg über. Kurz vor Bubenheim überqueren Sie die Landstraße und radeln dann gegenüber von Bubenheim an der Altmühl weiter.

Altmühlradweg: Bei Bubenheim Bubenheim (Bild laden)

Bald überqueren Sie die Altmühl und radeln auf Graben zu.

Altmühlradweg: Altmühl bei Graben Die Altmühl vor Graben (Bild laden)



Graben


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Entfernungen: -> Treuchtlingen: 3,5 km, <- Berolzheim: 7,5 km,
->O Ziel: 46 km, O<- Ausgangspunkt: 24 km

Sehenswert: FOSSA CAROLINA
In Graben finden Sie Reste des Karlsgraben, auch FOSSA CAROLINA genannt. Karl der Große hatte im Jahre 793 angeordnet einen Schiffsweg zwischen Donau und Main zu bauen.
Graben liegt an der Wasserscheide zwischen Main und Donau und so sind es hier nur wenige Kilometer, die man als Kanal hätte bauen müssen.
Über 3000 Mann verbanden Weiher und gruben ein Flussbett aus. Leider war der ganze Sommer so verregnet, dass man nur etwa drei Kilometer schaffte und danach das gewaltige Vorhaben aufgab.
Heute sieht man in Graben noch einen mehrere hundert Meter langen Graben.

Der Radweg führt auf Graben zu und folgt dann der Hauptstraße nach rechts, so dass Sie im Bogen von 180 Grad den Ort wieder verlassen.
Auf einem Radweg durch die Wiesen erreichen Sie die Bahnlinie und unterqueren kreuzungsfrei (aber abenteuerlich) die Straße.

Bei der Brücke der Altmühltherme erreichen Sie Treuchtlingen.



Abstecher: Treuchtlingen


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Entfernungen: -> Weißenburg: 8,5 km, <- Weißenburg: 8,5 km,

Sehenswert: Traumhafte alte Reichsstadt, Fachwerkhäuser, Stadtbefestigung, best erhaltene Festung, Römische Reste, Bayerische Limes-Informationszentrum

Ein Abstecher der sich lohnt: Weißenburg war vom 13. Jahrhundert Freie Reichsstadt und hat heute noch eine sehr gut erhaltene Stadtbefestigung mit Mauern und Türmen. Am besten erhalten ist das Ellinger Tor.
Ein Teil der Stadtbefestigung hat noch einen befüllten Wehrgraben
Sehenswerte Fachwerkhäuser, zahlreiche Kirchen und das Rathaus sind sehenswert.
In unmittelbarer Nähe liegt die Festung Wülzberg. Sie ist eine fünfeckige Festung aus der Renaissance. Sie gehört zu den best erhaltensten Anlage in Deutschland. Bemerkenswert ist der 133 Meter tiefe Brunnen, dessen kreisrunder Schacht einen Durchmesser von 2,5 Meter hat.

Besondere Berühmheit erreichte Weißenburg durch sein römische Kastell, das teilrekonstruiert wurde.
Hier steht auch das Bayerische Limes-Informationszentrum, das die Funde aus den römischen Ausgrabungen zeigt.


Treuchtlingen


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Entfernungen: -> Dietfurt: 2,5 km, <- Graben: 3,5 km,
->O Ziel: 42,5 km, O<- Ausgangspunkt: 27,5 km

Sehenswert: Stadtschloss, Burg Treuchtlingen, Kirchen, Römischer Gutshof, Altmühltherme

Das ehemalige Wasserschloss ist heute sehr schön restauriert und ziert die Stadtmitte.

Altmühlradweg: Stadtschloss in Treuchtlingen Stadtschloss in Treuchtlingen (Bild laden)

Treuchtlingen ist heute ein angesehener Kurort und Verkehrsknotenpunkt.
Eine deftige, fränkische Gastronomie verleitet den Radler, hier eine Pause einzulegen.

Der Radweg verlässt Treuchtlingen über die Kanalstraße mit der Beschilderung "Pappenheim".

Landschaftlich wird es nun wieder interessanter, denn geologisch beginnt ab hier die Frankenalb. Die Altmühl musste sich tief durch das Kalkgestein graben, was für uns Radfahrer durch die herrlichen Kalkabbruchkanten ein schönes Fahrerlebnis bedeutet.

Altmühlradweg: Störche am Weg Störche am Weg (Bild laden)

Auf einem geraden asphaltierten Weg geht es nun weiter in Richtung Dietfurt.



Dietfurt


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Entfernungen: -> Pappenheim: 5,5 km, <- Treuchtlingen: 2,5 km,
->O Ziel: 40 km, O<- Ausgangspunkt: 30 km

Vor dem Ortseingang treffen Sie auf die Altmühl und folgen ihr in den Ort. Über eine Brücke wechseln Sie auf die linke Seite und radeln an einem Wald entlang.

Unter einer Eisenbahnbrücke hindurch geht es nun leicht bergauf weiter, bis Sie in herrlicher Aussichtslage oberhalb der ehemaligen Grafenmühle radeln.
Einen guten Kilometer später geht es dann wieder bergab und Sie unterqueren wiederum die Bahn.

Nach einer kurzen Strecke längs den Wiesen berührt der Fahrradweg wieder den Wald und durchquert die herrliche Landschaft neben der Altmühl.

Altmühlradweg: Weg am Wald entlang Weg am Wald entlang (Bild laden)

Nach der nächsten Kehre erscheint schon die Burg Pappenheim am Horizont. Pappenheim selbst liegt in einer 180-Grad-Kehre der Altmühl, die Burg selbst auf einem Bergsporn darüber.



Pappenheim Unterkunft


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Entfernungen: -> Zimmern: 3,5 km, <- Dietfurt: 5,5 km,
->O Ziel: 34,5 km, O<- Ausgangspunkt: 35,5 km

Sehenswert: Burg Pappenheim, St. Gallus Kirche, Altes und Neues Schloss

Strategisch günstig liegt die Burg Pappenheim auf dem Umlaufberg oberhalb der Altmühl. Diese günstige Lage war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, doch gibt es mangels Schrift in diesem Kulturkreis keine Urkunden. Doch schon 802 wird Pappenheim schriftlich verschenkt.

Im 12. Jahrhundert wird die heute sichtbare Burg erbaut. Das geflügelte Wort Schillers in "Wallensteins Tod", wo Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim sagte "daran erkenn ich meine Pappenheimer" bezieht sich nicht auf die Bevölkerung der Stadt, sondern auf sein Eliteregiment, das er mit ins Feld brachte.

Der Radweg erreicht längs der Stadtwerke die Altstadt. Hier geht es scharf rechts gleich hoch zur Burg, die Sie auf keinen Fall versäumen sollten.
Entlang des Schlosses und des alten Klosters St. Augustin führt die Pflasterstraße hoch zur Burg.

Altmühlradweg: Burgruine Pappenberg Burgruine Pappenheim (Bild laden)

In der Burg sind Museen untergebracht. Sie sollten sich schon ein bis zwei Stunden für den Aufenthalt einplanen. Gigantisch ist die Sicht auf die Stadt und das Altmühltal.

Zurück in die Stadt radeln Sie wieder durch die Torbogen der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Altmühlradweg: Innenstadt Pappenberg Innenstadt Pappenheim (Bild laden)

Bei der Weiterfahrt durch die Hauptstraße liegt die Burg imponierend über Ihnen. Sie beherrscht das ganze Stadtbild.

Altmühlradweg: Blick auf Burg Pappenheim Blick auf Burg Pappenheim (Bild laden)

Der Radweg verlässt die Stadt durch eine Allee, unterquert eine viel befahrene Straße und folgt dann der Bahnlinie in Richtung Dollnstein.
Der Radweg ist mit "Solnhofen" beschildert. Er führt nun zwischen Bahnlinie und Fluss in schöner Lage weiter.

Die Altmühl beschreibt auch bei Zimmern wieder eine Schlinge.



Zimmern


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Entfernungen: -> Solnhofen: 3,5 km, <- Pappenheim: 3,5 km,
->O Ziel: 31 km, O<- Ausgangspunkt: 39 km

Der Radweg bleibt auf der rechten Flussseite jenseits von Zimmern. Wer in den Ort fahren will, muss an der Altmühlbrücke nach links abbiegen.

Altmühlradweg: Die Altmühl wird breiter Die Altmühl wird breiter (Bild laden)

Nach dem Ort unterqueren Sie weitere Male die Bahn und erreichen auf einem traumhaften Radweg den Ortseingang von Solnhofen.



Solnhofen


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Entfernungen: -> Eßlingen: 2,5 km, <- Zimmern: 3,5 km,
->O Ziel: 27,5 km, O<- Ausgangspunkt: 42,5 km

Sehenswert: Solabasilika, Urvogelmuseum

Solnhofen bringt man meist mit dem Fund des Urvogels Archaeopteryx in Verbindung. Doch es gibt im Museum weit mehr zu sehen. Alois Senefelder entdeckte den Steindruck, der das Prinzip von fettfreundlich und wasserabstoßend ausnützt. Die Drucktechnik wird ebenfalls demonstriert.
In den Steinbrüchen bei Solnhofen baut man die harten, feinkörnigen Plattenkalke ab, die seit langem für lithographische Druckplatten verwendet werden.

Altmühlradweg: Solabasilika in Solnhofen Solabasilika in Solnhofen (Bild laden)

In Solnhofen überqueren Sie die Altmühl und radeln neben der Bahnlinie in Richtung Eßlingen weiter.

Nach der ersten Biegung kommen die zwölf Apostel, das sind zwölf markante Einzelfelsen, in Sicht.

Altmühlradweg: Die zwölf Apostel Die zwölf Apostel (Bild laden)

Der Radweg folgt nun den Schleifen der Altmühl und passiert Eßlingen, das auf der anderen Seite der Altmühl liegt.



Esslingen


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Entfernungen: -> Mörnsheim: 3,5 km, <- Solnhofen: 2,5 km,
->O Ziel: 25 km, O<- Ausgangspunkt: 45 km

Die Altmühl ist in diesem Streckenabschnitt von grünen Wiesen umgeben. Rechts und links erheben sich die felsigen Randberge, die die Talsohle umrahmen.

Bald kommt Altendorf in Sicht, das zum Markt Mörnsheim gehört.



Mörnsheim


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Entfernungen: -> Hagenacker: 3,5 km, <- Eßlingen: 3,5 km,
->O Ziel: 21,5 km, O<- Ausgangspunkt: 48,5 km

Altmühlradweg: Wallfahrtskirche Altendorf Wallfahrtskirche Altendorf (Bild laden)

Hier im Ortsteil Altendorf zweigen Sie nach rechts ab und überqueren auf der Hauptstraße die Altmühl. Hundert Meter hinter der Brücke zweigt der Fahrradweg wieder nach rechts ab und folgt der Altmühl.

Der folgende Abschnitt gehört zu den herausragendsten der ganzen Tagesetappe. Immer wieder blitzen weiße Kalkfelsen durch den Wald an den Talhängen.

Die Altmühl wird hier stark von Kanuten befahren, die über Steinwehre wahrhaft talabwärts rauschen.

Altmühlradweg: Felsen bei Hagenacker Felsen bei Hagenacker (Bild laden)

Der Weg bis Hagenacker verläuft nun auf einem asphaltierten Weg.



Hagenacker


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Entfernungen: -> Dollnstein: 2,5 km, <- Mörnsheim: 3,5 km,
->O Ziel: 18 km, O<- Ausgangspunkt: 52 km

Zahlreiche Felsformationen machen diesen Abschnitt zu einer Aussichtstour.

Altmühlradweg: Felsen bei Hagenacker Hilzerne Klinge (Bild laden)

Unter der Eisenbahnbrücke hindurch erreichen Sie nun das bekannte Dollnstein.



Dollnstein


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Entfernungen: -> Breitenfurt: 3 km, <- Hagenacker: 2,5 km,
->O Ziel: 15,5 km, O<- Ausgangspunkt: 54,5 km

Dollnstein scheint ein wahres Wassersportparadies zu sein. Unzählige Transporter mit Kajak- und Kanutransporten warten hier.

Die Stadt selbst ist noch mittelalterlich ummauert und bietet schöne Fotomotive.
Der Radweg überquert den Marktplatz, der von einer Säule mit einer vergoldeten Madonna beherrscht wird.

Altmühlradweg: Petersturm in Dollnstein Petersturm in Dollstein (Bild laden)

Durch den Petersturm, einem alten Stadttor, verlassen Sie Dollnstein und radeln nach rechts an den Sportstätten vorbei ins "Urdonautal".

Das Altmühltal verbreitert sich hier zusehens. Der Ursprung liegt schon über 200.000 Jahre zurück. Vor dem Einschlag des Meteoriten im Nördlinger Ries, floss die Donau hier vorbei und hier mündete auch die Altmühl in die Donau.

Das Tal ist von mächtigen Felsen begrenzt. Der Burgsteinfelsen trägt sogar ein Gipfelkreuz.

Altmühlradweg: Der Burgsteinfelsen Der Burgsteinfelsen (Bild laden)

Der Radweg führt nun auf der linken Seite der Altmühl an Breitenfurt vorbei.



Breitenfurt


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Entfernungen: -> Obereichstätt: 5 km, <- Dollnstein: 3 km,
->O Ziel: 12,5 km, O<- Ausgangspunkt: 57,5 km

Der jetzt mit "Eichstätt" beschilderte Altmühlradweg erreicht nun die Altenbrunnmühle und überquert die Altmühl. Das Tal beschreibt nun einen weiten Linksbogen und erreicht Obereichstätt.

Altmühlradweg: Das weite Tal bei Breitenfurt Das weite Tal (Bild laden)



Obereichstätt


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Entfernungen: -> Wasserzell: 3 km, <- Breitenfurt: 5 km,
->O Ziel: 7,5 km, O<- Ausgangspunkt: 62,5 km

Obereichstätt liegt direkt am Hang. Die Kirche klebt am oberen Talrand und beherrscht den Ort.

Man sieht, dass hier der "Stein" den Ort beherrscht. Eine große Steinsägerei und mehrere Gebäude erinnern an Bergbaudörfer.

Der Radweg unterquert die Hauptstraße und führt nun im Tal zwischen Straße und Fluss weiter in Richtung Wasserzell.



Wasserzell


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Rebdorf: 1 km, <- Obereichstätt: 3 km,
->O Ziel: 4,5 km, O<- Ausgangspunkt: 65,5 km

Schon an den ersten Häusern von Wasserzell schwenkt der Radweg wieder vom Ort ab und führt in Richtung Rebdorf, das von seinem großen Kloster beherrscht wird.



Rebdorf


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Entfernungen: -> Marienstein: 1,5 km, <- Wasserzell: 1 km,
->O Ziel: 3,5 km, O<- Ausgangspunkt: 66,5 km

Entlang des Klosters Rebdorf führt der Radweg nun weiter.

Altmühlradweg: Kloster Rebdorf Kloster Rebdorf (Bild laden)

Markant leuchten die Türme der großen Klosterkirche im Sonnenlicht.
Ursprünglich wurde das Kloster von Augustinern im Jahre 1055 gegründet. Der nach gigantischen Umbauten im 19. Jahrhundert eher schlossähnliche Bau beherbergt heute die Herz-Jesu-Missionare.

Rechts auf dem Berg sieht man die mächtige Willibaldsburg.



Marienstein


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Entfernungen: -> Eichstätt: 2 km, <- Rebdorf: 1,5 km,
->O Ziel: 2 km, O<- Ausgangspunkt: 68 km

Der Radler bleibt in einer parkähnlichen Anlage und bemerkt den Ort Marienstein nur an den Hinweisschildern.

Altmühlradweg: Die Willibaldsburg Die Willibaldsburg (Bild laden)

Nach dem Schwimmbad erreichen Sie den Herzogsteg und können dort in die sehenswerte Innenstadt radeln.



Eichstätt


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Entfernungen: -> Eichstätt: 0 km, <- Marienstein: 2 km,
->O Ziel: 0 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswert: Fürstbischöfliche Residenz, Altstadt, Dom

Eichstätt ist sehr alt und wurde schon früh von Kirchen und Klöstern geprägt. Der Heilige Willibald errichtete hier schon 740 ein erstes Kloster. Er hatte den Auftrag das Umland zu missionieren.
Bereits im Jahre 908 hatte Eichstätt Markt- und Münzrecht. Stadt wurde es 1055. Das Mittelalter war hier durch die Kirche geprägt, die Stadt war damals sehr reich.

Der Dreißigjährige Krieg machte Eichstätt dem Erdboden gleich. Der Wiederaufbau erfolgte durch italienischen Einfluss in barockem Stil.

Altmühlradweg: Marktplatz am Abend Marktplatz am Abend (Bild laden)

Altmühlradweg: Barocker Straßenzug Barocker Straßenzug (Bild laden)

Altmühlradweg: Barocker Straßenzug Die Türme des Doms (Bild laden)

Planen Sie in Eichstätt reichlich Zeit für Besichtigungen ein.




Anschlusstour


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Übersicht Altmühltalradweg- alle Etappen

Altmühltalradweg Etappe 1

Altmühltalradweg Etappe 3

Rundtour Gunzenhausen - Brombachsee - Ellingen - Weissenburg -
Gunzenhausen

Alle Fahrradtouren im Überblick